Meinung #40

Datum: 23. April 2014 / Kategorien: Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: /
„Meine Idee zur Wohnsituation: Neue und alte Seniorenhäuser, gemischt mit Studenten, Arztversorgung und Marktcharakter mit Initiativen etc.“

anonym

Tabea Eichenauer

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Tabea Eichenauer (27), Studentin, Wiehre

Sehr geehrter Freiburger,

herzlichen Dank für Ihren Gedankenanstoß. Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel und deshalb verändern sich auch unsere Wohn- und Lebensverhältnisse. Spiegel unserer Gesellschaft ist das Miteinander und nicht nur das nebeneinander her leben von Personen. Jung und Alt, zugezogene und gebürtige Freiburger, alle unterschiedliche Menschen geben dieser Stadt ihren besonderen Reiz.

Folgend nenne ich einige originelle Freiburger Wohnprojekte:

  1. Ein herausragendes war das Projekt: „Studierende ziehen ins Altenheim“ im Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg. Dabei geht es nicht nur im günstigen Wohnraum, sondern im Mittelpunkt steht, dass Leben miteinander zu teilen.
  2. Ein Vorzeigemodell des Wohnens für Menschen mit Beeinträchtigungen stellt auch das Wohnprojekt „Vaubanaise“ da, wo unterschiedliche Menschen unter Aufsicht von Betreuungspersonen ihren Alltag weitestgehend selbst gestalten könnten.
  3. Ein Pilotprojekt, welches besonders die Wohnungsnot der Studenten lindert sind aufgestellte Container am Alten Güterbahnhof im Freiburger Stadtteil Brühl. Bis zu drei Container können aufeinander gestapelt werden, dies bietet schnellen und unkonventionellen Wohnraum.

Um der Wohnungsnot zu begegnen braucht es kreative Ideen. Bei den genannten Projekten handelt es sich nur um drei Beispiele, aber sie weisen uns den Weg in die Zukunft, damit alle in Freiburg arbeiten, leben und wohnen können.

Ihre Tabea Eichenauer

Weiterführende Links

Studenten der EH leben seit einem Jahr im Seniorenheim
Studenten ins Altenheim Vol. 2
Get Lucky – wie eine Behinderte ihr Elternhaus verlässt
Experiment: Freiburger Studierende wohnen in Containern


Meinung #31

Datum: 12. Februar 2014 / Kategorien: Verkehr, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , , /
„Freiburg sollte gleichmäßig bebaut und die Mieten gedeckelt werden. Parkmöglichkeiten zu jeder Wohnung sollten Pflicht sein und das Parken auf den Straßen verboten werden. Die Innenstadt sollte total verkehrsberuhigt werden.“

anonym

Carola Sonne

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Carola Sonne (60), Professorin und Kommunikationstrainerin aus Waltershofen

Liebe Freiburgerin, lieber Freiburger,

Sie formulieren eine Vision, die sicher viele Freiburger unterschreiben würden.

Manches, was den Weg dorthin ebnet, ist bereits angepackt worden. An manchem müssen wir noch arbeiten. Wer jemals tiefer in Flächennutzungs- und Bebauungspläne eingestiegen ist, muss anerkennen, dass zurzeit wirklich jede Fläche auf Bebaubarkeit überprüft wird. Auch ich wünsche mir erschwingliche Mieten für Freiburg. Würde man sie deckeln, entfiele aber ein Anreiz für Unternehmen, Wohnungen zu bauen. Bevor wir zu dieser Keule greifen, sollten wir besser zügig neue Baugebiete ausweisen.

Bereits jetzt müssen bei Neubauten Stellplätze eingeplant werden. Das Parken ganz zu verbieten, träfe die Besitzer und Bewohner älterer Häuser und Wohnungen. Ich finde: Lieber mehr Häuser als zusätzliche Anwohnerparkplätze abseits der Straßen.

Bei der Verkehrsberuhigung schreitet Freiburg ja zügig voran. Seit Fertigstellung des Cityrings ist der Weg frei, den Rotteckring von der Rampartstraße bis zur Eisenbahnstraße als Fußgängerzone zu gestalten. Zentrum dieses Konzepts ist der neugestaltete Patz der Alten Synagoge. Geht noch mehr Beruhigung? Ich meine: Ganz ohne Liefer- und Anwohnerverkehr gäbe es auch keine lebendige Innenstadt.

Herzliche Grüße,

Ihre Carola Sonne


Meinung #19

Datum: 3. Februar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , /
Meinung #19

„Mir machen die hohen Mieten sehr große Sorgen, denn für die Menschen mit kleinem Einkommen sind die hohen Mietkosten fast nicht mehr zu stämmen!“
(Regina P. aus Mooswald)

 

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Irmgard Waldner

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Irmgard Waldner (49), Handwerkerfrau, Haslach-Haid / Weingarten

Liebe Frau P.,

Ich kann Ihre Sorgen verstehen, bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, denn wenn der größte Teil des Einkommens für die Miete und Nebenkosten draufgeht, sinkt die Lebensqualität.
Die CDU Fraktion hat mit den anderen Fraktionen das „Kommunale Handlungsprogramm Wohnen“ auf den Weg gebracht, und wie Sie vielleicht schon wissen, soll, im Gewann Dietenbach ein neues Stadtteil entstehen. Das wird aber noch einige Zeit auf sich warten lassen, da das Gelände über 600 Eigentümern gehört.

Ganz sicher wird der jetzige und nächste Gemeinderat und insbesondere die CDU- Fraktion nicht locker lassen , damit bezahlbarer Wohnraum für alle, egal ob Auszubildende, Studenten, Familien oder Senioren entsteht und erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Irmgard Waldner


Meinung #11

Datum: 28. Januar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , , /
„Die freien Flächen erhalten. Freiburg lebenswert erhalten mit bezahlbaren Mieten!“

Herr K. aus Betzenhausen

Sebastian Kiss

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Sebastian Kiss (22), Regierungsinspektoranwärter, Stühlinger

Lieber Herr K.,

vielen Dank für Ihre Meinung! Sie sprechen hier wirklich sehr wichtige Themen an, welche auch alle eine Kernrolle in unserem kommunalpolitischen Handeln und unserer Ziele spielt.

Das Thema freie Flächen ist gerade zu Zeiten der Nachverdichtung ein sehr heikles, denn wie jeder weiß sinkt die Lebensqualität mit der sinkenden Anzahl von Grünflächen und Naherholungsgebieten. Dies dürfen wir nicht zulassen und dagegen möchte ich mich auch einsetzen. Wir müssen uns für den Erhalt der innerstädtischen Flächen einsetzen. Was macht Freiburg denn so schön wie es ist? Zum einen natürlich die Altstadt und Struktur der mittelalterlichen Planstadt, zum anderen der mediterrane Flair und das gemäßigte Klima. Aber ganz entscheidend ist auch, dass Freiburg so viele Grünflächen hat wie kaum eine andere Großstadt.

Beim Thema bezahlbare Mieten kann ich Ihnen nur zustimmen. Die Lage ist aktuell wirklich sehr unbefriedigend, und hier haben wir noch sehr viel Arbeit vor uns. Der Gemeinderat und die CDU-Fraktion haben vor kurzem das „Kommunale Handlungsprogramm Wohnen“ auf den Weg gebracht (näheres hierzu finden Sie auch beim Statement meines Kollegen Hermann Dittmers) welches wichtige Schritte für die Bewältigung dieses gewaltigen Problems vorsieht. Dieses Programm wollen wir vorantreiben und nachhaltig ausgestalten.

Liebe Grüße,

Sebastian Kiss


Meinung #7

Datum: 24. Januar 2014 / Kategorien: Integration, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , /
„Die Zuwanderung von Personen aus 3.Ländern um Altenpflege zu lernen ist durch das Ausländeramt sehr behindert. Außerdem fehlt erschwinglicher Wohnraum für Auszubildende in Freiburg.“

Herbert P.

Meike Folkerts

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Meike Folkerts (28), Juristin, Innenstadt

Lieber Herr P.,
vielen Dank, dass Sie Ihre Meinung mit uns teilen. Die beiden Themen Zuwanderung - Fachkräftemangel und erschwinglicher Wohnraum, insbesondere von Auszubildenden sprechen sozial wichtige Bereiche an.
Gerade im Bereich der Altenpflege wird deutlich, dass unsere Gesellschaft älter wird und wir richtige Antworten auf den demographischen Wandel finden müssen. Mehr ältere Menschen, weniger Junge und ein großer Bedarf an Pflege - der wächst.
Die Bundesregierung hat im Jahr 2011 die Grenzen für Ärzte aus Staaten außerhalb der EU geöffnet und sie sog. Vorrangprüfung abgeschafft. Diese Vorrangprüfung gilt für die Pflegeberufe noch und deshalb muss von den Behörden geprüft werden, ob eine Stelle nicht mit einem Deutschen oder EU-Ausländer besetzt werden kann, bevor die Zustimmung zur Arbeitsgenehmigung kommt. So ist die momentane Rechtslage.
Zuständig, um die Hürden für Pflegekräfte zu vereinfachen ist die Bundespolitik. Dort wird das Thema auch gesehen und diskutiert. Angesichts dessen, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 verdoppeln wird, muss es sicher Bewegung geben.
Dass Freiburg 2014 noch ein "Welcome-Center" für ausländische Fachkräfte - eine zentrale Anlaufstelle bekommt, ist in diesem Zusammenhang sicher eine tolle Sache. Denn für Freiburg heißt das, Fachkräfte aus dem Ausland werden auf unsere Region aufmerksam gemacht und es gibt Hilfe für den beruflichen Einstieg.
Zum Thema Wohnraum: Bezahlbarer Wohnraum in Freiburg ist ein Herzensthema, das besonders Familien und Menschen in der Ausbildung oder auch im Alter trifft. Die CDU Freiburg und auch die Gemeinderatsfraktion der CDU hat sich deshalb mit anderen Organisationen und Instituten parteiübergreifend zu dem breiten "Freiburger Bündnis Wohnen" zusammengetan, um das Thema zu bekräftigen und deutlich zu machen, dass bezahlbarer Wohnraum im Erhalt und Bau wichtig ist - aber auch eine Stadtentwicklung mit Augenmaß.
Mit freundlichen Grüßen
Meike Folkerts


Meinung #5

Datum: 23. Januar 2014 / Kategorien: Kinder, Jugend, Senioren & Familie, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , /
„Wohnen bezahlbar machen! […] Und weniger Studenten in die Stadt lassen! […] Ich bin dafür, dass diejenigen Familien, die schon immer in Freiburg wohnen, also echte Freiburger Bobbele, eine faire Chance auf eine gescheite Wohnung zu normalen Konditionen haben. Es ist eine Frechheit, dass die Mietpreise immer weiter steigen.
[…] Schuld ist eindeutig die Stadt Freiburg, die alle Wohnungen verkauft, weil die Stadtkasse so leer ist, aber Millionen von Euros in unnötige Projekt wie Museen steckt. […] Die Wohnungen die verkauft worden sind […] werden billig renoviert und für viel Geld an Studenten vermietet […] Aus den meisten sogenannten Langzeitstudenten wird ja bekanntlich eh nichts.“

Christoph M.

Hermann Dittmers

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Hermann Dittmers (54), Geschäftsführer der Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Freiburg / Ortsvorsteher Freiburg – Kappel

Lieber Herr M.,

herzlichen Dank für Ihre Anregungen und Zusendung ihrer Ansichten. Das hat mich doch zum Nachdenken angeregt.

Die Wohnungs- und Mietraumsituation in Freiburg – und da stimme ich mit Ihnen überein – ist völlig unbefriedigend. Dies abzustellen, darin sehe ich eine der vordringlichen Aufgaben in der nächsten Legislaturperiode des Gemeinderats. Denn auch die Mietpreisentwicklung birgt „sozialen Sprengstoff“.
Ausgehend vom 2006 beschlossenen Flächennutzungsplan (FNLP 2020) der Stadt Freiburg, wurden bis Ende 2010 ca. 80 Bebauungspläne aufgestellt. Heute sehen wir, das war aufgrund der hohen Attraktivität der Stadt zu wenig. Die Flächen, die jetzt noch zur Bebauung anstehen, sind häufig (strittige) Flächen, bei denen Anwohner und Bürger Einsprüche geltend machen. Diese haben wir Ernst zu nehmen und abzuarbeiten. Hieraus resultiert dann aber auch eine langsamere Entwicklung des Wohnungsangebotes.
Der Gemeinderat und damit auch die CDU-Fraktion haben erst vor kurzem das „Kommunale Handlungsprogramm Wohnen“ auf den Weg gebracht. Und es wird vorrangig die Idee eines neuen Stadtteils auf dem Gewann Dietenbach verfolgt. Wobei die Entwicklung eines neuen Stadtteil ca. 10 Jahre benötigt. Das ist für mich nur schwerlich nachzuvollziehen. Das ginge schneller. Für mich ist es aber auch wichtig, für Familien preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. Hier sollte sich die Stadtbau Freiburg noch stärker einbinden. Und wir sollten bei der Planung und Umsetzung von neuen Wohnungen – wenn es rechtlich möglich ist – günstigen Wohnraum für Familien und sozial schwächere Menschen in den Bebauungsplänen „verankern“. Das gleiche gilt für die Einrichtung einer „Bodenpreisbremse“.

Dass die Mietpreise steigen ist nicht darauf zurückzuführen, dass die Stadt Wohnungen an fremde Dritte verkauft hat. Das war 2006 geplant, ist aber durch einen Bürgerentscheid am 12.11.2006 abgelehnt worden. Es ist vielmehr so, dass Freiburg sehr attraktiv ist und der positive Bevölkerungszuwachs auch durch die Länge der Bebauungsplanverfahren (Umfang der rechtlichen Voraussetzungen, Einsprüche etc.) nicht abgebaut werden kann. Und eine starke Nachfrage führt bei geringer wachsenden Angebot zu höheren Mieten. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als die Verfahren deutlich zu beschleunigen, Stadtplanungs- und Baurechtsamt mit mehr Personal auszustatten, damit diese Arbeit auch geleistet werden kann. Auch bei den beteiligten Bürgern und betroffenen Anwohnern muss ein Umdenken einsetzen: an meinem „Gartenzaun können ruhig Kinder spielen“.

Ich bin Ende 1980 selber als Student in diese Stadt gekommen und bin geblieben. Jetzt als Familienvater von drei Kinder, angestellt bei der Sparkasse, leiste ich heute gerne meinen auch geldlichen Beitrag, um diese Gesellschaft voranzubringen. Ich bin davon überzeugt, dass nahezu alle der heutigen Studenten genauso denken: dankbar für die gute Ausbildung und bereit, sich später im Arbeitsleben in die Gesellschaft zu integrieren und sich sozial zu engagieren. Es gibt immer weniger sog. Langzeitstudenten, da durch die Struktur der heutigen Studiengänge, Menschen, die zu lange an der Uni verweilen, vom Studium ausgeschlossen werden können.

Mit freundlichen Grüßen,

Hermann Dittmers