Meinung #37

Datum: 7. März 2014 / Kategorien: Verkehr / Schlagworte: , , /
„In der Wiehre, Littenweiler und Waldsee werden 30 km/h-Zonen zu wenig kontrolliert. Richtig krass hetzen Zeitgenossen in der Lindenmattenstraße, Kappler Straße und der Heinrich-Heine-Straße, obwohl FH, Kindergärten, Seniorenanlagen, Bahnhofsausgang und Straßenbahnhaltestelle viel Laufverkehr ergeben.“

anonym

Moritz Wigand

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Moritz Wigand (20), Schüler

Vielen Dank für Ihren Hinweis liebe Freiburgerin, lieber Freiburger,

auf die Verkehrsproblematik an den von Ihnen genannten Straßen wurden wir nun schon mehrere Male hingewiesen. Wir wissen, dass es sich bei der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen um ein akutes Problem handelt. Vor allem, wenn dort viele Fußgänger, insbesondere Kinder und Ältere, unterwegs sind. Die Tempo 30- Zonen in Freiburg werden sehr kontrovers diskutiert. Besonders die Autofahrer sind genervt von den sich ständig verschärfenden Verkehrsregelungen. Trotzdem steht die Lebensqualität und Sicherheit der Anwohner an erster Stelle. Deshalb ist Ihr Anliegen für mich absolut nachvollziehbar, gerade wegen den von Ihnen genannten Einrichtungen, aber auch weil die Anwohnerschaft durch den Verkehr und die daraus resultierende Lärmbelästigung leidet.
Gegen die Raser hingegen hilft vermutlich nur das Aufstellen von Blitzern. Diese sind an den besagten Straßen nicht vorzufinden. Auch Schilder mit der Bitte auf Rücksichtnahme auf Kinder oder Verengungen der Fahrbahn wie am Beispiel Lorettostraße, wären eine Alternative. Wir werden die von Ihnen geschilderte Problematik diskutieren dem Verkehrsamt Lösungsvorschläge vorlegen.

Mit freundlichen Grüße,

Moritz Wigand


Meinung #28

Datum: 10. Februar 2014 / Kategorien: Sport / Schlagworte: , , , /
„Viele vom Gemeinderat sind für ein neues Stadion. Der OB – so hat man den Eindruck – macht was er will und die Badische Zeitung schreibt pro Stadt und Verein.
Es gibt bessere Standorte für ein neues Stadion als den Wolfswinkel allein. Warum wird das Volk nicht gefragt? Warum entscheidet die Stadt oder der Verein, ohne die Bürgerschaft mit hinzuzuziehen? Eine Schande was sich da abspielt, das war ja auf der letzten Bürgerversammlung im Januar zu sehen.“

anonym aus der Wiehre

Theodor Lammich

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Theodor Lammich (19)

Sehr geehrte Freiburgerin, sehr geehrter Freiburger,

Eine Volksbefragung ist immer eine heikle Sache. Auch wenn es der einzelne manchmal nicht gerne hört: Fehlende Fachkompetenz, mangelnde Wahlbeteiligung und Populismus kann zu untragbaren Entscheidungen führen. Will heissen, nur weil es die vermeintliche Mehrheit will, ist es nicht automatisch möglich. „Vielleicht nicht für jeden ideal, dafür aber für jeden tragbar“ ist die Devise.
Da man sich zwischen „Ja“ und „Nein“ polarisieren müsste, sollte man für jeden möglichen Standort eine Befragung durchführen, was das sowieso langatmige Procedere noch um einiges mehr in die Länge ziehen würde.

Ich widerspreche in dem Punkt, dass die Bürgerschaft nicht hinzugezogen wird. So ist der Gemeinderat eine Vertretung des Volkes durch das Volk und sollte die Meinung aller repräsentieren. Alters-, Berufs- und Geschlechtervielfalt auf der Liste spiegeln das ja auch beispielsweise wider.
Diverse Ämter der Stadt sorgen eben für die fachliche Kompetenz und dass der Verein etwas zu sagen hat, wie sein Stadion aussehen soll und welche Bedingungen es gibt, um weiterhin mit anderen Profi-Vereinen mithalten zu können, ist zumindest in meinen Augen selbstverständlich.
Sollte sich eine Gruppe von Bürgern dennoch stark angeeckt fühlen, so steht es ihnen immer noch frei, sich mit Leib, Seele und Bürgerinitiative dagegen zu stellen.

Mit besten Grüßen,

Theodor Lammich


Martin Braun

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Martin Braun, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Mittelstandsvereinigung Baden Württemberg

Liebe Freiburgerin, lieber Freiburger,

wie Sie sehe auch ich eine Mehrheit im Stadtrat für einen Neubau des SC-Stadions. Dies freut mich persönlich sehr. Leider sehe ich Defizite in der Diskussion auf dem Weg, einen Bauplatz zu finden.
Hier hätte man schon viel früher die Kriterien der Platzauswahl veröffentlichen können bzw. sogar die Bürgerschaft mit einbeziehen können. Ausschlusskriterien wie z. B. ein bereits vorhandener ÖPNV-Anschluss hätten diskutiert werden können.
Die Vorgehensweise, sich schon vor Bekanntgabe der Gutachter-Ergebnisse auf den einen (oder keinen) Standort festzulegen, halte ich für falsch. Dies darf so in der Zukunft nicht mehr passieren.

Ihr Martin Braun