Meinung #2

Datum: 22. Januar 2014 / Kategorien: Verkehr / Schlagworte: , , , /
„Die Straßenbahnline 1 ist fast zu jeder Zeit deutlich überfüllt. Nicht nur, dass das unangenehm ist, hier liegt ein großes Gefahrenpotential. Was passiert, wenn es zu einem Unfall kommt? Wer trägt am Ende die Konsequenzen?“

Tilman M. aus Betzenhausen

Michaela Gnann

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Michaela Gnann (30), selbstständige PR-Beraterin & Redakteurin, Ebnet

Hallo Herr M.,

vielen Dank für Ihre Meinung. Ich selbst bin auch häufig mit der 1 unterwegs, kann Ihren Eindruck daher bestens nachvollziehen. Grundsätzlich müsste man die VAG auffordern, eine Machbarkeitsanalyse durchzuführen, inwieweit die Taktung erhöht oder zusätzliche Wagen angehängt werden könnten (letzteres ist jedoch die kostspielige Variante und kann nicht so schnell umgesetzt werden).
Mitunter müssten daraufhin weitere Anpassungen am Fahrplan und der Synchronisation mit den anderen Linien eruiert werden. Unabhängig davon spielt auch die Ausweitung/Verbesserung des regionalen S-Bahnnetzes eine entscheidende Rolle. Ein wunderbares Beispiel sind hier zum Beispiel die Höllentalbahn und parallel die von Ihnen genannte Linie 1, die mit hoher Wahrscheinlichkeit schnelle Verbesserungen erfahren würden.

Zum Thema Sicherheit kann man davon ausgehen, dass von Seiten der VAG diese ständig im Auge behalten bzw. auch weiterverbessert wird. Wie zum Beispiel an den Fronten (Aufprallflächen) als auch im Inneren; unabhängig davon natürlich durch die stetige Auswechslung von alten Waggons. Dies ist natürlich jedoch auch immer eine Geldfrage, wie schnell dies gemacht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Michaela Gnann