Meinung #35

Datum: 19. Februar 2014 / Kategorien: Sport / Schlagworte: , , /
Meinung #35

„SC-Stadion: CDU Fraktion spricht sich für Bürgerentscheid aus! Was denkt ihr?“

 

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Meinung #33

Datum: 15. Februar 2014 / Kategorien: Sport / Schlagworte: , , /
„Mir ist es sehr wichtig, dass das SC Stadion nicht in den Wolfswinkel kommt. Gründe sind unter anderem: Vernichtung des Naherholungsgebietes, Widerspruch zu einem Windgutachten, Problematik Müllberg, Gefahr für den Flugplatz, ungelöste Verkehrssituation, Einfluss auf die Lebensqualität der Anwohner“

anonym aus Hochdorf

Stefanie Bock-Littin

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Stefanie Bock-Littin (30), Studienrätin, Stühlinger

Sehr geehrter Freiburger,

vielen Dank für Ihren Beitrag zu unserer Umfrage „Wie geht’s dir Freiburg?“. Sie weisen auf verschiedene Punkte hin, die für Sie gegen den Standort Wolfswinkel sprechen. In einem überfraktionellen Antrag auf klärende Gutachten wiesen bereits im Juni letzten Jahres die CDU, die SPD sowie die FDP auf den großen Gesprächs- und Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Mooswald hin. Im Gemeinderat, der gewählten Bürgervertretung für alle Freiburgerinnen und Freiburger, weiß man um die Ängste und Vorbehalte gegenüber einem möglichen Stadion-Neubau. Auch der Stadtverwaltung sind die genannten Faktoren bekannt und man ist sich ihrer Bedeutung bewusst. Deshalb ist der Bau des Stadions am Wolfswinkel auch noch längst nicht beschlossene Sache. In einem eingehenden Gutachten sollen nun alle denkbaren Faktoren des Standortes genau überprüft werden – unter anderem die Entwicklung des Verkehrs, mögliche Folgen für den Flugbetrieb und natürlich auch die Lärmbelastung. Erst wenn dieses abschließende Gutachten vorliegt, wird der Gemeinderat überhaupt entscheiden, ob der Standort Wolfswinkel für den Bau eines neuen Stadions in Frage kommt. Sie können darauf vertrauen, dass die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger dabei angemessen berücksichtigt werden.

Die Diskussion rund um die Frage nach einem neuen SC-Stadion wird meistens sehr emotional geführt. Sachliche Beiträge wie der Ihre helfen, die Dinge objektiv zu betrachten und Spekulationen außen vor zu lassen – so kann ein gemeinsamer Entscheidungsprozess gelingen. Vielen Dank dafür!

Es grüßt Sie herzlich,

Stefanie Bock-Littin


Meinung #28

Datum: 10. Februar 2014 / Kategorien: Sport / Schlagworte: , , , /
„Viele vom Gemeinderat sind für ein neues Stadion. Der OB – so hat man den Eindruck – macht was er will und die Badische Zeitung schreibt pro Stadt und Verein.
Es gibt bessere Standorte für ein neues Stadion als den Wolfswinkel allein. Warum wird das Volk nicht gefragt? Warum entscheidet die Stadt oder der Verein, ohne die Bürgerschaft mit hinzuzuziehen? Eine Schande was sich da abspielt, das war ja auf der letzten Bürgerversammlung im Januar zu sehen.“

anonym aus der Wiehre

Theodor Lammich

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Theodor Lammich (19)

Sehr geehrte Freiburgerin, sehr geehrter Freiburger,

Eine Volksbefragung ist immer eine heikle Sache. Auch wenn es der einzelne manchmal nicht gerne hört: Fehlende Fachkompetenz, mangelnde Wahlbeteiligung und Populismus kann zu untragbaren Entscheidungen führen. Will heissen, nur weil es die vermeintliche Mehrheit will, ist es nicht automatisch möglich. „Vielleicht nicht für jeden ideal, dafür aber für jeden tragbar“ ist die Devise.
Da man sich zwischen „Ja“ und „Nein“ polarisieren müsste, sollte man für jeden möglichen Standort eine Befragung durchführen, was das sowieso langatmige Procedere noch um einiges mehr in die Länge ziehen würde.

Ich widerspreche in dem Punkt, dass die Bürgerschaft nicht hinzugezogen wird. So ist der Gemeinderat eine Vertretung des Volkes durch das Volk und sollte die Meinung aller repräsentieren. Alters-, Berufs- und Geschlechtervielfalt auf der Liste spiegeln das ja auch beispielsweise wider.
Diverse Ämter der Stadt sorgen eben für die fachliche Kompetenz und dass der Verein etwas zu sagen hat, wie sein Stadion aussehen soll und welche Bedingungen es gibt, um weiterhin mit anderen Profi-Vereinen mithalten zu können, ist zumindest in meinen Augen selbstverständlich.
Sollte sich eine Gruppe von Bürgern dennoch stark angeeckt fühlen, so steht es ihnen immer noch frei, sich mit Leib, Seele und Bürgerinitiative dagegen zu stellen.

Mit besten Grüßen,

Theodor Lammich


Martin Braun

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Martin Braun, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Mittelstandsvereinigung Baden Württemberg

Liebe Freiburgerin, lieber Freiburger,

wie Sie sehe auch ich eine Mehrheit im Stadtrat für einen Neubau des SC-Stadions. Dies freut mich persönlich sehr. Leider sehe ich Defizite in der Diskussion auf dem Weg, einen Bauplatz zu finden.
Hier hätte man schon viel früher die Kriterien der Platzauswahl veröffentlichen können bzw. sogar die Bürgerschaft mit einbeziehen können. Ausschlusskriterien wie z. B. ein bereits vorhandener ÖPNV-Anschluss hätten diskutiert werden können.
Die Vorgehensweise, sich schon vor Bekanntgabe der Gutachter-Ergebnisse auf den einen (oder keinen) Standort festzulegen, halte ich für falsch. Dies darf so in der Zukunft nicht mehr passieren.

Ihr Martin Braun


Meinung #20

Datum: 3. Februar 2014 / Kategorien: Sport / Schlagworte: , , /
„Kein Fußballstadion im Wolfswinkel! Das Stadion muss raus aus der Stadt.“

Reinhard R.

Martin Braun

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Martin Braun, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Mittelstandsvereinigung Baden Württemberg

Sehr geehrter Herr R.,

die Standortauswahl beruht auf den Vorgaben der Stadt. Diese beinhalten unter anderem einen vorhandenen ÖPNV-Anschluss. Um Standorte „vor“ der Stadt zu prüfen, müssten die Vorgaben der Stadt angepasst werden. Ich finde es schade, dass man das ÖPNV-Netzwerk nur aus heutiger Sicht sieht und nicht die Stadtentwicklung der nächsten 10 bis 20 Jahre mit berücksichtigt. Hieraus hätten sich gegebenenfalls noch andere mögliche Standorte ergeben.

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Braun


Meinung #16

Datum: 1. Februar 2014 / Kategorien: Sport, Stadtratsfraktion Freiburg / Schlagworte: , /
„Freiburg könnte etwas mehr Kapitalismus nicht schaden. Zum Beispiel die Stadiondebatte: Freiburg braucht ein neues Stadion aber die ganzen Hippies heulen rum wegen so ner ,Halbwiese‘, ohne wirklich argumentieren zu können. Vllt. sollte man das den ganzen Ökos beibringen, dass so ein Stadion (auch) wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist!“

Oliver T. aus Kappel

Carolin Jenkner

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Carolin Jenkner (27), Mathematikerin, Stühlinger

Lieber Herr Oliver T.,

in Deutschland herrscht Demokratie. Demokratie lebt von Bürgerbeteiligung. Viele unterschiedliche, zum Teil sogar konträre Meinungen, machen es oft nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Für jedes Projekt gibt es pro und contra Stimmen. Eine Entscheidung fällt manchmal 80 zu 20%, manchmal aber auch nur 51 zu 49%. Ich finde es jedoch wichtig, alle Argumente zu hören, um am Ende abwägen zu können.

Im Bezug auf die Stadiondebatte gebe ich Ihnen Recht: es gibt sehr viele gute Gründe für einen Neubau auf dem vorgeschlagenen Gelände. Dem stehen ein paar Stimmen entgegen, ich bin jedoch zuversichtlich, dass auch hier die richtige Entscheidung getroffen wird. Wichtig ist trotzdem, dass ganz im Sinne von "Wie geht's dir Freiburg?" jeder die Möglichkeit hat, seine Meinung zu äußern. In der repräsentativen Demokratie trifft dann ein Gremium, nach ordentlicher Prüfung aller Argumente, die meist nicht rein wirtschaftlich sind, eine Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen

Carolin Jenkner


Meinung #15

Datum: 30. Januar 2014 / Kategorien: Sport / Schlagworte: , , /
„Das SC-Stadion im Wolfswinkel soll möglichst bald kommen!“

Dieter K. aus Zähringen

Marin Braun

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Martin Braun, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Mittelstandsvereinigung Baden Württemberg

Sehr geehrter Herr K.,

ich freue mich, dass auch Sie die Notwendigkeit eines Stadionneubaus für den SC Freiburg sehen. Ebenso ist es mein Wunsch möglichst bald den Spatenstich für diesen Neubau mitzuerleben.
Was den Standort Wolfswinkel angeht sehe ich trotz der positiven Gutachten, die eine weitere Prüfung zulassen, enormen Gegenwind kommen. Dies rührt unter anderem auch daher, dass die Fraktion der Grünen noch vor Erhalt dieser ersten Gutachten und mitten in einer basisdemokratischen Diskussion mit direkt betroffenen Bürgern ihre Fixierung auf den Wolfswinkel bekannt gab. Die Festlegung der Grünen auf „diesen Standort oder keinen“ finde ich unter Berücksichtigung besonders eines Aspekts zudem äußerst fragwürdig: Was machen wir nun, wenn doch noch ein KO-Kriterium ans Tageslicht kommt?
Mein Fazit: Der Standort sollte nicht unter ideologischen Gesichtspunkten entschieden werden.
Die Stadt gab und gibt teure Studien in Auftrag. Diese werden über die Standortfrage entscheiden. Vorab-Festlegungen seitens der Verantwortlichen in der Politik und bei der Stadt schaden dem SC und der Glaubwürdigkeit der Studien.

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Braun


Meinung #9

Datum: 27. Januar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Sport / Schlagworte: , /
„Wie gedenkt der SC Freiburg ein neues Stadion zu finanzieren, falls der Club in die 2. Liga absteigt?“

Antonio I. aus der Wiehre

Sebastian Kiss

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Sebastian Kiss (22), Regierungsinspektoranwärter, Stühlinger

Lieber Herr I.,

vielen Dank für Ihre Frage! In Freiburg ist, auch wenn wir das immer nur sehr ungern hören, die Gefahr des Abstieges in die 2. Liga immer präsent. Genau deshalb muss die sichere Finanzierung in der 2. Liga natürlich gewährleistet sein. Die Stadt Freiburg hat bereits deutlich gemacht, dass sie auch im Falle des Abstieges keine Gelder zur Finanzierung des Stadions zur Verfügung stellt. Lediglich eine Bürgschaft wird es von Seiten der Stadt geben.
Da bei einem Stadionbau mit Kosten von 60–80 Millionen Euro gerechnet werden muss reden wir hier über eine gewaltige Belastung für den Verein, die auch für einen finanziell gut aufgestellten Verein wie den SC Freiburg kein Pappenstiel ist.

Doch wie will der SC das finanzieren? Im letzten Geschäftsjahr hatte der SC Gesamteinnahmen in Höhe von 50 Millionen Euro, das ist in der 1. Liga vergleichsweise gering. Aber im gleichen Jahr hatte der SC einen Jahresüberschuss von 6,2 Millionen Euro und konnte zusätzliche Rücklagen von 5 Millionen Euro bilden – und das nur im Jahr 2013! Das sind satte 10 Prozent. Das heißt wir haben mit dem SC Freiburg einen Verein der verlässlich und nachhaltig wirtschaftet und das sollte uns doch positiv stimmen.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass der SC Freiburg im Geschäftsjahr 2013 in der 1. Liga gespielt hat und noch dazu sehr gut. Aber es zeigt dennoch, dass der SC mit Geld umgehen kann. Und selbst wenn der SC Freiburg absteigen sollte, müsste die Finanzierung gewährleistet sein (Wenn auch mit geringeren Raten).

Liebe Grüße,

Sebastian Kiss