Meinung #31

Datum: 12. Februar 2014 / Kategorien: Verkehr, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , , /
„Freiburg sollte gleichmäßig bebaut und die Mieten gedeckelt werden. Parkmöglichkeiten zu jeder Wohnung sollten Pflicht sein und das Parken auf den Straßen verboten werden. Die Innenstadt sollte total verkehrsberuhigt werden.“

anonym

Carola Sonne

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Carola Sonne (60), Professorin und Kommunikationstrainerin aus Waltershofen

Liebe Freiburgerin, lieber Freiburger,

Sie formulieren eine Vision, die sicher viele Freiburger unterschreiben würden.

Manches, was den Weg dorthin ebnet, ist bereits angepackt worden. An manchem müssen wir noch arbeiten. Wer jemals tiefer in Flächennutzungs- und Bebauungspläne eingestiegen ist, muss anerkennen, dass zurzeit wirklich jede Fläche auf Bebaubarkeit überprüft wird. Auch ich wünsche mir erschwingliche Mieten für Freiburg. Würde man sie deckeln, entfiele aber ein Anreiz für Unternehmen, Wohnungen zu bauen. Bevor wir zu dieser Keule greifen, sollten wir besser zügig neue Baugebiete ausweisen.

Bereits jetzt müssen bei Neubauten Stellplätze eingeplant werden. Das Parken ganz zu verbieten, träfe die Besitzer und Bewohner älterer Häuser und Wohnungen. Ich finde: Lieber mehr Häuser als zusätzliche Anwohnerparkplätze abseits der Straßen.

Bei der Verkehrsberuhigung schreitet Freiburg ja zügig voran. Seit Fertigstellung des Cityrings ist der Weg frei, den Rotteckring von der Rampartstraße bis zur Eisenbahnstraße als Fußgängerzone zu gestalten. Zentrum dieses Konzepts ist der neugestaltete Patz der Alten Synagoge. Geht noch mehr Beruhigung? Ich meine: Ganz ohne Liefer- und Anwohnerverkehr gäbe es auch keine lebendige Innenstadt.

Herzliche Grüße,

Ihre Carola Sonne