Meinung #18

Datum: 3. Februar 2014 / Kategorien: Öffentliche Sicherheit & Ordnung / Schlagworte: /
„Hecken wachsen mehrheitlich auf die Fußwege und werden nicht von den Bewohnern zurückgeschnitten. Vorschlag: Benachrichtigung über die Einschränkung des/der Fußwege durch die Stadt, und dass das Zurückschneiden gegebenfalls durch die Stadt durchgeführt werden kann zu Lasten der Grundstückseigner.“

Peter U. aus Landwasser

Theodor Lammich

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Theodor Lammich (19)

Sehr geehrter Herr U.,

Das Problem mit den Hecken ist eines, mit welchem sich wohl jede Ordnungsbehörde in Deutschland rumschlagen muss und es sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Laut des Straßengesetzes BaWü sind Haus- und Grundstückbesitzer verpflichtet, solche Beeinträchtigungen für Fahrt, Gang und Sicht zu entfernen. Besonders letzteres zieht für Teilnehmer des Straßenverkehrs starke Risiken mit sich.
Im Normalfall werden die Haus-/Grundstückbesitzer von der Stadt abgemahnt und darum gebeten, die Heckenschere selbst in die Hand zu nehmen. Sollte dies nicht geschehen oder wird eine Gefahr in Verzug beobachtet, ist es schon üblich, dass die Straßenbaubehörde des Tiefbau- und Grünflächenamtes sofort Abhilfe leistet und dem Eigner die Kosten in Rechnung stellen.

Zum Vogelschutz ist es übrigens (abgesehen von den Verkehr gefährdenden Situationen) verboten, Hecken, Gebüsche usw. zwischen 1. März und 30. September abzuschneiden oder zu roden.
Es steht Ihnen selbstverständlich frei, bei Sichtung gefährlicher Wüchse, sich an das Grünflächenamt zu wenden.

Mit den besten Grüssen,

Theodor Lammich