Meinung #13

Datum: 30. Januar 2014 / Kategorien: Sonstiges / Schlagworte: , , /
„Rollstuhlzugang auf dem Münsterplatz ist eine Farce. Muss richtig eben sein!“

Frau M. aus Betzenhausen

Michaela Gnann

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Michaela Gnann (30), selbstständige PR-Beraterin & Redakteurin, Ebnet

Liebe Frau M.,

vielen Dank für Ihre Meinung. Leider ist nicht nur der Zugang zum Münsterplatz optimierungsbedürftig, auch viele weitere Plätze, Gebäude und Wohnungen, Zugänge oder Toiletten in Freiburg sind leider nicht komplett auf die Bedürfnisse von Menschen in Rollstühlen oder mit Gehbehinderungen ausgerichtet. Es ist traurig, dass Mitbürger in Freiburg immer wieder vor Herausforderungen gestellt werden, weil Zugänge oder Gebäude in der Vergangenheit so konzipiert wurden, dass barrierefreie/schwellenlose Nutzungen nicht möglich sind. In einer weltoffenen und toleranten Stadt wie Freiburg darf so etwas nicht sein.

Zum Glück hat hier ein Umdenken stattgefunden und bei Neubauten sowie Sanierungen werden auch die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen (Schätzungen gehen von rund 26.500 Bürgerinnen und Bürgern in Freiburg aus) berücksichtigt. Das müssen wir weiter zum Standard verfolgen.
Ein schönes Beispiel ist die Nachrüstung der Freiburger Straßenbahnen (zumindest bei den neueren Bahnen) mit Klapprampen, um den Spalt zwischen Fahrzeug und Bordsteinkante zu überbrücken. Allerdings sind auch Grenzen gesetzt: Kopfsteinpflaster, Straßenneigungen, Straßenbahnschienen und die Überquerung der Bächle bleiben Herausforderungen. In diesen Situationen wünsche ich mir, dass alle Bürgerinnen und Bürger näher zusammenrücken und bei Bedarf ihre Hilfe anbieten. Gleichzeitig würde ich mir aber auch wünschen, dass auf Seiten der Stadt die Position einer Behindertenbeauftragten nicht nur ehrenamtlich ausgefüllt wird, sondern deren Wertigkeit in Form einer festen Position geprüft und umgesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Michaela Gnann


Meinung #11

Datum: 28. Januar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , , /
„Die freien Flächen erhalten. Freiburg lebenswert erhalten mit bezahlbaren Mieten!“

Herr K. aus Betzenhausen

Sebastian Kiss

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Sebastian Kiss (22), Regierungsinspektoranwärter, Stühlinger

Lieber Herr K.,

vielen Dank für Ihre Meinung! Sie sprechen hier wirklich sehr wichtige Themen an, welche auch alle eine Kernrolle in unserem kommunalpolitischen Handeln und unserer Ziele spielt.

Das Thema freie Flächen ist gerade zu Zeiten der Nachverdichtung ein sehr heikles, denn wie jeder weiß sinkt die Lebensqualität mit der sinkenden Anzahl von Grünflächen und Naherholungsgebieten. Dies dürfen wir nicht zulassen und dagegen möchte ich mich auch einsetzen. Wir müssen uns für den Erhalt der innerstädtischen Flächen einsetzen. Was macht Freiburg denn so schön wie es ist? Zum einen natürlich die Altstadt und Struktur der mittelalterlichen Planstadt, zum anderen der mediterrane Flair und das gemäßigte Klima. Aber ganz entscheidend ist auch, dass Freiburg so viele Grünflächen hat wie kaum eine andere Großstadt.

Beim Thema bezahlbare Mieten kann ich Ihnen nur zustimmen. Die Lage ist aktuell wirklich sehr unbefriedigend, und hier haben wir noch sehr viel Arbeit vor uns. Der Gemeinderat und die CDU-Fraktion haben vor kurzem das „Kommunale Handlungsprogramm Wohnen“ auf den Weg gebracht (näheres hierzu finden Sie auch beim Statement meines Kollegen Hermann Dittmers) welches wichtige Schritte für die Bewältigung dieses gewaltigen Problems vorsieht. Dieses Programm wollen wir vorantreiben und nachhaltig ausgestalten.

Liebe Grüße,

Sebastian Kiss


Meinung #2

Datum: 22. Januar 2014 / Kategorien: Verkehr / Schlagworte: , , , /
„Die Straßenbahnline 1 ist fast zu jeder Zeit deutlich überfüllt. Nicht nur, dass das unangenehm ist, hier liegt ein großes Gefahrenpotential. Was passiert, wenn es zu einem Unfall kommt? Wer trägt am Ende die Konsequenzen?“

Tilman M. aus Betzenhausen

Michaela Gnann

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Michaela Gnann (30), selbstständige PR-Beraterin & Redakteurin, Ebnet

Hallo Herr M.,

vielen Dank für Ihre Meinung. Ich selbst bin auch häufig mit der 1 unterwegs, kann Ihren Eindruck daher bestens nachvollziehen. Grundsätzlich müsste man die VAG auffordern, eine Machbarkeitsanalyse durchzuführen, inwieweit die Taktung erhöht oder zusätzliche Wagen angehängt werden könnten (letzteres ist jedoch die kostspielige Variante und kann nicht so schnell umgesetzt werden).
Mitunter müssten daraufhin weitere Anpassungen am Fahrplan und der Synchronisation mit den anderen Linien eruiert werden. Unabhängig davon spielt auch die Ausweitung/Verbesserung des regionalen S-Bahnnetzes eine entscheidende Rolle. Ein wunderbares Beispiel sind hier zum Beispiel die Höllentalbahn und parallel die von Ihnen genannte Linie 1, die mit hoher Wahrscheinlichkeit schnelle Verbesserungen erfahren würden.

Zum Thema Sicherheit kann man davon ausgehen, dass von Seiten der VAG diese ständig im Auge behalten bzw. auch weiterverbessert wird. Wie zum Beispiel an den Fronten (Aufprallflächen) als auch im Inneren; unabhängig davon natürlich durch die stetige Auswechslung von alten Waggons. Dies ist natürlich jedoch auch immer eine Geldfrage, wie schnell dies gemacht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Michaela Gnann