Meinung #50

Datum: 20. August 2015 / Kategorien: Der Dialog, Stadtratsfraktion Freiburg, Wohnen & Stadtentwicklung /
„Nachdem in der jüngsten Vergangenheit immer wieder in Freiburg historische Bausubstanz abgerissen wurde (und immer noch wird), ist es m.E. höchste Zeit für ein Umdenken. Was unternimmt die CDU-Fraktion, um z.B. den Meierhof der Freiburger Kartause zu retten?
Wer aus der Fraktion engagiert sich für das Freiburger Stadtbild?“

weiblich, aus Herdern

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Liebe Freiburgerin,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Die Stadt Freiburg verdankt ihre hohe Wertschätzung besonders ihren historischen Denkmälern. Es ist daher unser Interesse, diese Denkmäler - soweit wie eben rechtlich möglich - zu schützen.

Deswegen haben wir das Vorgehen in der Sache "Meierhof" der Kartaus unterstützt, dass der in Sachen Denkmalschutz sehr erfahrene Architekt Sutter die Möglichkeiten zur Erhaltung des "Meierhofs" untersucht.

Mir liegt das Thema "Stadtentwicklung" sehr am Herzen, somit auch das Spannungsfeld zwischen dem Schutz bestehender und der Entwicklung zukünftiger Bauten und damit auch Architektur im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel.

Mit freundlichen Grüßen
Wendelin Graf von Kageneck
Fraktionsvorsitzender


Meinung #48

„Sehr geehrte Stadträtin, sehr geehrte Stadträte,
Wenn ich den neuen Flyer lese, fällt mir unwillkürlich das Sprichwort ein
„Die Worte höre (lese ) ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Die im
Flyer dargestellten Absichten und Ziele der CDU-Fraktion sind m.E.
Wunschdenken und können gegen den Willen des derzeit amtierenden OB
nicht umgesetzt werden. Es sei denn, die Fraktion unterstützt den OB,
der bekanntlich andere Schwerpunkte setzt, wie so oft in der letzten
Zeit, was dazu führte, dass manche Bürger die CDU-Fraktion als
„Salomon-Partei“ bezeichneten. So engagierte sich die CDU-Fraktion über
das normale Maß hinaus (zusammen mit den Grünen) bei den Plänen für ein
neues SC-Stadion, setzte sich weniger leidenschaftlich für den KOD ein,
befürwortet weitere Städtepartnerschaften, obwohl einige der bestehenden
Partnerschaften kaum noch mit Leben erfüllt werden. Sie unterstützen die
Zurverfügungstellung von ca. 40 Millionen Euro für Strukturmaßnahmen
rund um das künftige SC-Stadion. Mit einer weit kleineren Summe wäre
es möglich den sozialen Wohnungsbau voranzutreiben.
Ich vermisse seitens der CDU-Fraktion ein entschiedenes Eintreten für
die Wiederherstellung des Freibades im Westen, wo bis zu 2000 Neubürger
erwartet werden. Zumindest eine erste Rate hätte man im Doppelhaushalt
dafür bereit stellen können. Auf der Titelseite des Wochenbericht vom
04.03.2015 heißt es „In Freiburg geht die Angst um“ und damit ist alles
ausgedrückt. Die Sicherheit in unserer Stadt war noch selten so
desolat. Es ist geradezu lachhaft, wenn Stadträtinnen und Stadträte
glauben mit Sozialarbeitern, psychologisch geschulten Personen und einem
„Stadtkümmerer“ könnte man die Sicherheit zurück gewinnen. Die
Entwicklung einer Stadt hängt vor allem auch von der Sicherheitslage
ab.
Es gab Zeiten in Freiburg da war dieses Thema für die CDU-Fraktion
Schwerpunktthema. “

anonym, 75, aus Mooswald

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Lieber Freiburger,

vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie mehrere Punkte ansprechen.

Wenn Sie die Berichterstattung zu den Haushaltsberatungen verfolgt haben, wissen Sie ja mittlerweile, dass unsere Fraktion einen Antrag für das Westbad gestellt hat. Mit dem Geld soll, wie vom Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde gewünscht, geprüft werden, ob sich das Außenbecken als Naturschwimmbad neu konzipieren lässt. (Eine
Anmerkung hierzu: „Naturschwimmbad“ bedeutet nicht Seezugang, sondern
ein Becken mit natürlicher Reinigung, die ohne Chlor funktioniert.) Wir halten dies für ein deutliches Zeichen. Viele andere Fraktionen haben unseren Antrag ebenfalls unterstützt und auch gestellt, sodass dieser nun beschlossene Sache ist. Übrigens gegen die Fraktion der Grünen und die Überzeugung des Oberbürgermeisters.

Dies führt gleich zum nächsten Punkt. Wir halten nichts von reiner Oppositionspolitik. Wir möchten nicht gegen etwas sein, nur weil andere dafür sind. Stattdessen entscheiden wir fallbezogen, versuchen, alle Aspekte einzubeziehen und zu berücksichtigen. Im Ergebnis mag eine inhaltliche Nähe zu der Politik der Grünen in Freiburg zu sehen sein. Sie können dies aber auch andersherum interpretieren: Vielleicht sind ja auch die Grünen in Freiburg in so manchen Bereichen sehr CDU-nah. Kommunalpolitik lebt davon, Kompromisse zu finden. Keine Fraktion stellt die absolute Mehrheit, wir müssen uns also mit anderen Fraktionen absprechen und gemeinsam Lösungen finden.

Der Kommunale Ordnungsdienst war uns eine Herzensangelegenheit und ging maßgeblich auf unseren Einsatz zurück. Wir haben uns nicht wenig leidenschaftlich für den KOD eingesetzt, sondern deutlich und anhaltend. Gedankt wurde es uns bei den letzten Wahlen allerdings nicht. Leider gibt es für diese Maßnahme zur Minderung des nächtlichen Lärms nun keine Mehrheit im neuen Gemeinderat mehr, weswegen er noch vor seiner Einführung gleich wieder abgeschafft wurde. Für die Sicherheit in Freiburg ist das Land zuständig. Wir haben die prekäre Personalsituation
bei der Polizei in der Vergangenheit schon oft benannt und uns für eine deutliche Verbesserung eingesetzt. Von der im Zuge einer Polizeireform von der Landesregierung versprochenen höheren Anzahl an Beamten auf der Straße, ist in unserer Stadt bisher nichts zu spüren. Dabei könnte eine höhere Polizeipräsenz in unseren Augen eine abschreckende Wirkung haben und das Sicherheitsgefühl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger deutlich erhöhen. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf und werden uns weiterhin dafür einsetzen, um eine Verbesserung zu erwirken. Die sich zuspitzende Sicherheitslage werden wir darüber hinaus in die
entsprechenden gemeinderätlichen Gremien einbringen, um mögliche Maßnahmen zu erarbeiten. Der „Stadtkümmerer“, den Sie ansprechen, hat mit Sicherheit praktisch gar nichts zu tun. Hierbei geht es um die Idee des Einzelhandels, eine Stelle zu schaffen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel und der Verwaltung Visionen für die Innenstadt entwickelt, also eher am Markt und am Standort und nicht an Sicherheit orientiert arbeitet.

Für den Neubau eines SC-Stadion haben wir uns mit voller Überzeugung eingesetzt, nachdem klar war, dass der jetzige Standort keine Zukunft haben kann. Die deutliche Mehrheit des Bürgerentscheids hat gezeigt, dass für einen Großteil der Menschen der Sport-Club nach Freiburg gehört und seine neue Heimat am Wolfswinkel finden soll. Die Infrastrukturmaßnahmen, die sie ebenfalls erwähnen, kommen neben dem
Stadion selbst auch der Universität und der Messe zu Gute. Mit den vorgesehenen Mitteln werden somit die größtmöglichen Synergieeffekte erreicht. Der SC spült jährlich rund 30 Mio. Euro in die Stadt. Wir können es uns gar nicht leisten, auf diesen Werbeträger zu verzichten. Verteilt auf mehrere Haushaltsjahre ist die jährliche Belastung nicht mehr so groß und damit relativ zu vielen anderen, deutlich höheren Investitionen zu sehen.

Am Thema des sozialen Wohnungsbaus sind wir weiter dran. Auch hier sind sich alle Fraktionen einig, dass es Lösungen braucht. Es scheitert nicht am Willen, jedoch an den Flächen. Bezüglich des „Wie“ und „Wo“ befinden wir uns zur Zeit in gemeinderätlicher Beratung und Abstimmung. Wir versichern Ihnen, dass wir auch an dieser Sache weiterarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Wendelin Graf von Kageneck
Fraktionsvorsitzender

„Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
ich danke Ihnen für die Beantwortung der von mir angesprochenen Punkte,
bin aber mit der gegebenen Begründung nicht in allen Bereichen
einverstanden. Trotzdem ist es Ihnen gelungen einige von mir
angesprochene Themen klarer darzustellen als sie mir bekannt waren. “

anonym, 75, aus Mooswald


Meinung #46

„Meine Meinung: War mal überzeugter CDU-Wähler. Leider fühle ich mich von Euch nicht mehr gut vertreten (z.B. Grundwasserproblem in Landwasser, kein eigener OB-Kandidat u.v.m.). Deshalb meine Empfehlung: Freiburg Lebenswert! “

anonym, 44, aus Landwasser

Bernhard Schätzle

CDU-Stadtrat

Bernhard Schätzle, Migrationspolitischer Sprecher, Patenstadtrat u.a. für Landwasser

Lieber Freiburger,

schade, dass Sie sich von unserer Politik nicht mehr gut vertreten fühlen.

Es ist uns wichtig, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen und diese in Form von konkreten Initiativen und Beschlüssen zur Geltung zu bringen bzw. sie zu implementieren.
Die von Ihnen angesprochene Grundwasserproblematik in Landwasser ist ein solches Thema, für das wir uns in der Vergangenheit besonders eingesetzt haben. Daher können wir Ihre Kritik in diesem Punkt nicht wirklich nachvollziehen. Nicht nur in unserer letzten Anfrage vom Januar 2015 an Oberbürgermeister Salomon haben wir den Standpunkt vertreten, dass die Stadt als Eigentümerin der Erbpachtgrundstücke in der Verantwortung steht, Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Vielleicht besteht ja keine rechtliche, dafür aber eine politische Verpflichtung zu handeln.
Die angestrebte Querdrainage ist in unseren Augen eine Mittel aus einem ganzen Bündel von notwendigen Lösungsansätzen, die es zu prüfen gilt. Der Umweltausschuss wird sich auf unseren Antrag hin im Mai erneut mit
dieser von der Stadt verworfenen Maßnahme und dem weiteren Vorgehen in der Grundwasserproblematik in Landwasser beschäftigen. Initiiert von uns gibt es ein interfraktionelles Schreiben an die IG Grundwasser in
Landwasser und den dortigen Bürgerverein, welches von fast allen Fraktionen mitgetragen wurde. Mit diesem betonen wir die breite interfraktionelle Unterstützung zur Verbesserung vor Ort und erklären das von unserer Fraktion vorgeschlagene weitere Vorgehen. Ziel ist es, nach sachgemäßer fachlicher Beratung echte Lösungen zu finden, die den betroffenen Menschen dauerhaft eine Entlastung bieten. Dieser Vorstoß ist bei den betroffenen Anwohnern, der IG Grundwasser in Landwasser und auch dem Bürgerverein Landwasser auf große Zustimmung getroffen.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu unseren bisherigen Initiativen in der Sache:

Anfrage Grundwasserproblematik Landwasser 28.01.15
Anfrage Grundwasserproblematik Landwasser 08.01.14
Interfraktionelles Schreiben IG Grundwasser Landwasser

Ihr Bernhard Schätzle


Meinung #45

Datum: 30. März 2015 / Kategorien: Der Dialog, Stadtratsfraktion Freiburg, Wohnen & Stadtentwicklung /
„Sie sollten dringendst Wohnungen für arme Menschen schaffen. Es muss nur schnell gehen und nicht erst in 10 Jahren! Egal wo – es muss nur schnell gehen. Die Leute leiden – vor allem die Kinder! Sie müssen dort bauen, wo die Stadt Land besitzt – dann geht es schneller. “

eine Mutter, 96, aus Zähringen

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Liebe Freiburgerin,

Freiburg ist zum Glück eine wachsende, eine beliebte Stadt. Wie alles hat aber auch diese Attraktivität ihre Kehrseite. Die Wohnungsnot ist die drängendste Aufgabe der Stadt Freiburg. Sie haben Recht: Wir müssen Wohnungen bauen und dafür sorgen, dass auch sozial schwächere Menschen in Freiburg leben können und nicht weiter verdrängt werden. Gleiches gilt auch für Familien im Allgemeinen und mit ihnen für Kinder.

Ihre Idee stimmt: Wenn es sich bei den Bauflächen um städtische Grundstücke handelt, können wir schneller bauen. Allerdings gibt es kaum Flächen im Besitz der Stadt, so dass wir hier keine wirklichen Spielräume haben. Die Stadt steht vor einem ähnlichen Dilemma wie jeder Private, der bauen will: Die Preise sind sehr hoch, die Flächen knapp.

Sobald der neue Stadtteil Dietenbach bebaut wird, entsteht eine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt. Ziel ist, dass damit auch der Druck auf den Altbestand an – noch- günstigem Wohnraum ein Stück weit gesenkt werden kann.

Wir versichern Ihnen, dass wir an diesem Thema dran sind und dran bleiben werden.

Ihr Wendelin Graf von Kageneck

Weitere Informationen

CDU-Fraktion stützt Wohnungsbaukurs der Verwaltung


Meinung #40

Datum: 23. April 2014 / Kategorien: Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: /
„Meine Idee zur Wohnsituation: Neue und alte Seniorenhäuser, gemischt mit Studenten, Arztversorgung und Marktcharakter mit Initiativen etc.“

anonym

Tabea Eichenauer

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Tabea Eichenauer (27), Studentin, Wiehre

Sehr geehrter Freiburger,

herzlichen Dank für Ihren Gedankenanstoß. Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel und deshalb verändern sich auch unsere Wohn- und Lebensverhältnisse. Spiegel unserer Gesellschaft ist das Miteinander und nicht nur das nebeneinander her leben von Personen. Jung und Alt, zugezogene und gebürtige Freiburger, alle unterschiedliche Menschen geben dieser Stadt ihren besonderen Reiz.

Folgend nenne ich einige originelle Freiburger Wohnprojekte:

  1. Ein herausragendes war das Projekt: „Studierende ziehen ins Altenheim“ im Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg. Dabei geht es nicht nur im günstigen Wohnraum, sondern im Mittelpunkt steht, dass Leben miteinander zu teilen.
  2. Ein Vorzeigemodell des Wohnens für Menschen mit Beeinträchtigungen stellt auch das Wohnprojekt „Vaubanaise“ da, wo unterschiedliche Menschen unter Aufsicht von Betreuungspersonen ihren Alltag weitestgehend selbst gestalten könnten.
  3. Ein Pilotprojekt, welches besonders die Wohnungsnot der Studenten lindert sind aufgestellte Container am Alten Güterbahnhof im Freiburger Stadtteil Brühl. Bis zu drei Container können aufeinander gestapelt werden, dies bietet schnellen und unkonventionellen Wohnraum.

Um der Wohnungsnot zu begegnen braucht es kreative Ideen. Bei den genannten Projekten handelt es sich nur um drei Beispiele, aber sie weisen uns den Weg in die Zukunft, damit alle in Freiburg arbeiten, leben und wohnen können.

Ihre Tabea Eichenauer

Weiterführende Links

Studenten der EH leben seit einem Jahr im Seniorenheim
Studenten ins Altenheim Vol. 2
Get Lucky – wie eine Behinderte ihr Elternhaus verlässt
Experiment: Freiburger Studierende wohnen in Containern


Meinung #31

Datum: 12. Februar 2014 / Kategorien: Verkehr, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , , /
„Freiburg sollte gleichmäßig bebaut und die Mieten gedeckelt werden. Parkmöglichkeiten zu jeder Wohnung sollten Pflicht sein und das Parken auf den Straßen verboten werden. Die Innenstadt sollte total verkehrsberuhigt werden.“

anonym

Carola Sonne

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Carola Sonne (60), Professorin und Kommunikationstrainerin aus Waltershofen

Liebe Freiburgerin, lieber Freiburger,

Sie formulieren eine Vision, die sicher viele Freiburger unterschreiben würden.

Manches, was den Weg dorthin ebnet, ist bereits angepackt worden. An manchem müssen wir noch arbeiten. Wer jemals tiefer in Flächennutzungs- und Bebauungspläne eingestiegen ist, muss anerkennen, dass zurzeit wirklich jede Fläche auf Bebaubarkeit überprüft wird. Auch ich wünsche mir erschwingliche Mieten für Freiburg. Würde man sie deckeln, entfiele aber ein Anreiz für Unternehmen, Wohnungen zu bauen. Bevor wir zu dieser Keule greifen, sollten wir besser zügig neue Baugebiete ausweisen.

Bereits jetzt müssen bei Neubauten Stellplätze eingeplant werden. Das Parken ganz zu verbieten, träfe die Besitzer und Bewohner älterer Häuser und Wohnungen. Ich finde: Lieber mehr Häuser als zusätzliche Anwohnerparkplätze abseits der Straßen.

Bei der Verkehrsberuhigung schreitet Freiburg ja zügig voran. Seit Fertigstellung des Cityrings ist der Weg frei, den Rotteckring von der Rampartstraße bis zur Eisenbahnstraße als Fußgängerzone zu gestalten. Zentrum dieses Konzepts ist der neugestaltete Patz der Alten Synagoge. Geht noch mehr Beruhigung? Ich meine: Ganz ohne Liefer- und Anwohnerverkehr gäbe es auch keine lebendige Innenstadt.

Herzliche Grüße,

Ihre Carola Sonne


Meinung #23

Datum: 5. Februar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: /
„Der Kiosk am Binzengrün darf nicht abgerissen werden!“

Frau L.

Irmgard Waldner

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Irmgard Waldner (49), Handwerkerfrau, Haslach-Haid / Weingarten

Liebe Frau L.,

ich glaube, Sie sind mit dieser Meinung nicht alleine. Denn dort wo der Kiosk steht, hat die Stadtbau ein Achtstöcker geplant zu bauen. Inzwischen, dank dem großen Engagement der Bürger und Bürgerinnen und des Bürgerverein Weingarten konnten mehrere Fraktionen des Stadtrates überzeugt werden, dass dieses Haus so nicht gebaut werden soll.

Jetzt soll erst ein Rahmenplan für Weingarten erstellt werden, es wird weiter ausgelotet wo eventuell noch etwas gebaut werden kann, es geht aber auch um die Durchmischung des Stadtteiles. Erst dann wird entschieden ob der Achtstöcker gebaut wird oder nicht. Ich möchte Sie ermutigen mitzuarbeiten beim Rahmenplan für Weingarten, bringen Sie Ihre Wünsche und Ideen ein, bis Ende des Jahres soll dieser Plan stehen und eine Entscheidungshilfe für den Bauausschuss bzw. den Stadtrat werden.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,

Irmgard Waldner


Meinung #21

Datum: 5. Februar 2014 / Kategorien: Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: /
Meinung #21

„Die Grünanlagen werden reduziert und plattiert. Das ist hässlich und für das Stadtklima schlecht!“
(Verena W. aus der Unterwiehre)

 

Diskutieren Sie zu diesem Thema mit auf unserer facebook-Seite,
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Meinung #19

Datum: 3. Februar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , /
Meinung #19

„Mir machen die hohen Mieten sehr große Sorgen, denn für die Menschen mit kleinem Einkommen sind die hohen Mietkosten fast nicht mehr zu stämmen!“
(Regina P. aus Mooswald)

 

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Irmgard Waldner

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Irmgard Waldner (49), Handwerkerfrau, Haslach-Haid / Weingarten

Liebe Frau P.,

Ich kann Ihre Sorgen verstehen, bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, denn wenn der größte Teil des Einkommens für die Miete und Nebenkosten draufgeht, sinkt die Lebensqualität.
Die CDU Fraktion hat mit den anderen Fraktionen das „Kommunale Handlungsprogramm Wohnen“ auf den Weg gebracht, und wie Sie vielleicht schon wissen, soll, im Gewann Dietenbach ein neues Stadtteil entstehen. Das wird aber noch einige Zeit auf sich warten lassen, da das Gelände über 600 Eigentümern gehört.

Ganz sicher wird der jetzige und nächste Gemeinderat und insbesondere die CDU- Fraktion nicht locker lassen , damit bezahlbarer Wohnraum für alle, egal ob Auszubildende, Studenten, Familien oder Senioren entsteht und erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Irmgard Waldner


Meinung #11

Datum: 28. Januar 2014 / Kategorien: Kreis- & Bezirksverband, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , , , /
„Die freien Flächen erhalten. Freiburg lebenswert erhalten mit bezahlbaren Mieten!“

Herr K. aus Betzenhausen

Sebastian Kiss

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Sebastian Kiss (22), Regierungsinspektoranwärter, Stühlinger

Lieber Herr K.,

vielen Dank für Ihre Meinung! Sie sprechen hier wirklich sehr wichtige Themen an, welche auch alle eine Kernrolle in unserem kommunalpolitischen Handeln und unserer Ziele spielt.

Das Thema freie Flächen ist gerade zu Zeiten der Nachverdichtung ein sehr heikles, denn wie jeder weiß sinkt die Lebensqualität mit der sinkenden Anzahl von Grünflächen und Naherholungsgebieten. Dies dürfen wir nicht zulassen und dagegen möchte ich mich auch einsetzen. Wir müssen uns für den Erhalt der innerstädtischen Flächen einsetzen. Was macht Freiburg denn so schön wie es ist? Zum einen natürlich die Altstadt und Struktur der mittelalterlichen Planstadt, zum anderen der mediterrane Flair und das gemäßigte Klima. Aber ganz entscheidend ist auch, dass Freiburg so viele Grünflächen hat wie kaum eine andere Großstadt.

Beim Thema bezahlbare Mieten kann ich Ihnen nur zustimmen. Die Lage ist aktuell wirklich sehr unbefriedigend, und hier haben wir noch sehr viel Arbeit vor uns. Der Gemeinderat und die CDU-Fraktion haben vor kurzem das „Kommunale Handlungsprogramm Wohnen“ auf den Weg gebracht (näheres hierzu finden Sie auch beim Statement meines Kollegen Hermann Dittmers) welches wichtige Schritte für die Bewältigung dieses gewaltigen Problems vorsieht. Dieses Programm wollen wir vorantreiben und nachhaltig ausgestalten.

Liebe Grüße,

Sebastian Kiss