Meinung #7

Datum: 24. Januar 2014 / Kategorien: Integration, Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: , /
„Die Zuwanderung von Personen aus 3.Ländern um Altenpflege zu lernen ist durch das Ausländeramt sehr behindert. Außerdem fehlt erschwinglicher Wohnraum für Auszubildende in Freiburg.“

Herbert P.

Meike Folkerts

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Meike Folkerts (28), Juristin, Innenstadt

Lieber Herr P.,
vielen Dank, dass Sie Ihre Meinung mit uns teilen. Die beiden Themen Zuwanderung - Fachkräftemangel und erschwinglicher Wohnraum, insbesondere von Auszubildenden sprechen sozial wichtige Bereiche an.
Gerade im Bereich der Altenpflege wird deutlich, dass unsere Gesellschaft älter wird und wir richtige Antworten auf den demographischen Wandel finden müssen. Mehr ältere Menschen, weniger Junge und ein großer Bedarf an Pflege - der wächst.
Die Bundesregierung hat im Jahr 2011 die Grenzen für Ärzte aus Staaten außerhalb der EU geöffnet und sie sog. Vorrangprüfung abgeschafft. Diese Vorrangprüfung gilt für die Pflegeberufe noch und deshalb muss von den Behörden geprüft werden, ob eine Stelle nicht mit einem Deutschen oder EU-Ausländer besetzt werden kann, bevor die Zustimmung zur Arbeitsgenehmigung kommt. So ist die momentane Rechtslage.
Zuständig, um die Hürden für Pflegekräfte zu vereinfachen ist die Bundespolitik. Dort wird das Thema auch gesehen und diskutiert. Angesichts dessen, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 verdoppeln wird, muss es sicher Bewegung geben.
Dass Freiburg 2014 noch ein "Welcome-Center" für ausländische Fachkräfte - eine zentrale Anlaufstelle bekommt, ist in diesem Zusammenhang sicher eine tolle Sache. Denn für Freiburg heißt das, Fachkräfte aus dem Ausland werden auf unsere Region aufmerksam gemacht und es gibt Hilfe für den beruflichen Einstieg.
Zum Thema Wohnraum: Bezahlbarer Wohnraum in Freiburg ist ein Herzensthema, das besonders Familien und Menschen in der Ausbildung oder auch im Alter trifft. Die CDU Freiburg und auch die Gemeinderatsfraktion der CDU hat sich deshalb mit anderen Organisationen und Instituten parteiübergreifend zu dem breiten "Freiburger Bündnis Wohnen" zusammengetan, um das Thema zu bekräftigen und deutlich zu machen, dass bezahlbarer Wohnraum im Erhalt und Bau wichtig ist - aber auch eine Stadtentwicklung mit Augenmaß.
Mit freundlichen Grüßen
Meike Folkerts