Meinung #50

Datum: 20. August 2015 / Kategorien: Der Dialog, Stadtratsfraktion Freiburg, Wohnen & Stadtentwicklung /
„Nachdem in der jüngsten Vergangenheit immer wieder in Freiburg historische Bausubstanz abgerissen wurde (und immer noch wird), ist es m.E. höchste Zeit für ein Umdenken. Was unternimmt die CDU-Fraktion, um z.B. den Meierhof der Freiburger Kartause zu retten?
Wer aus der Fraktion engagiert sich für das Freiburger Stadtbild?“

weiblich, aus Herdern

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Liebe Freiburgerin,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Die Stadt Freiburg verdankt ihre hohe Wertschätzung besonders ihren historischen Denkmälern. Es ist daher unser Interesse, diese Denkmäler - soweit wie eben rechtlich möglich - zu schützen.

Deswegen haben wir das Vorgehen in der Sache "Meierhof" der Kartaus unterstützt, dass der in Sachen Denkmalschutz sehr erfahrene Architekt Sutter die Möglichkeiten zur Erhaltung des "Meierhofs" untersucht.

Mir liegt das Thema "Stadtentwicklung" sehr am Herzen, somit auch das Spannungsfeld zwischen dem Schutz bestehender und der Entwicklung zukünftiger Bauten und damit auch Architektur im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel.

Mit freundlichen Grüßen
Wendelin Graf von Kageneck
Fraktionsvorsitzender


Meinung #49

Datum: 17. Juli 2015 / Kategorien: Der Dialog, Sonstiges, Stadtratsfraktion Freiburg /
„Hallo,
wie wollen Sie mich und meine Ansichten vertreten, wenn sie lediglich eine Frau und eine Person in meinem Alter in Ihren Reihen haben? Das ist doch unmöglich. Sie – CDU-Herren – haben doch eine völlig andere Lebenswelt als ich!
Außerdem: Sie schreiben im generischen Maskulinum und schreiben mich damit nicht an, sondern schließen mich aus! Eine deutliche Mehrheit, das sind nicht 58,2%!“

weiblich, 29, aus Opfingen

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Liebe Freiburgerin,

gute Politik für alle Bürger zu machen hängt in unseren Augen nicht mit dem Alter und dem Geschlecht der Politiker zusammen.

Die CDU hat zur letzten Kommunalwahl eine Liste aufgestellt, die einen Querschnitt der Freiburger Gesellschaftsstruktur bestmöglich widerspiegelt. Die CDU-Liste war jung wie nie und von Frauen und Männern in gleicher Anzahl besetzt. Auch viele andere Listen haben ein identisches Geschlechterverhältnis aufgewiesen. Besonders im Vordergrund standen dabei die vielen Jüngeren.
Die jetzigen Fraktionen wurden in ihrer jetzigen Zusammenstellung aber nicht von den Parteien und Listen aufgestellt, sondern gewählt. Sie, die Wählerinnen und Wähler haben es mit Ihren Stimmen in der Hand, wer gewählt wird. Im Ergebnis sind leider nur 1/3 aller gewählten Stadträte Frauen. Und über alle Parteigrenzen hinweg hat sich der Altersdurchschnitt in Freiburg erhöht: Während die Kandidatinnen und Kandidaten 2009 im Durschnitt 45,9 Jahre alt waren, ist der Altersdurschnitt 2014 auf 46,4 Jahre angestiegen. Bei den gewählten Stadträtinnen und Stadträten ist er von 51,5 auf 53 Jahre angestiegen. Wir sehen, dass das Ziel eines geschlechter- und altersmäßig ausgeglichenen Gemeinderats eben nicht einfach eine Frage der Listenaufstellung ist, sondern eines genauen, differenzierten Blickes bedarf. Besonders steht hierbei auch die Frage im Raum, wer sich in welcher Lebenssituation ein dermaßen arbeitsintensives Ehrenamt leisten kann. Hier müssen wir ansetzen. Ebenfalls ist anzuerkennen, dass Stadträte in der Regel eine hohe Wiederwahlwahrscheinlichkeit haben. Auf der CDU-Liste wurden von den Wählern viele neue, meist weibliche Kandidaten einfach „übersprungen“.

Wann immer wir das generische Maskulinum nutzen, schließen wir das weibliche Geschlecht nachdrücklich mit ein. Das ist heute eine Selbstverständlichkeit, die unseres Erachtens nach nicht jedes Mal neu betont werden muss.

Das Ziel unserer Politik ist es, möglichst viele Interessen und Anliegen aus der Bürgerschaft in unsere Politik einfließen zu lassen und in konkrete Initiativen und Beschlüsse zu übersetzen. Politische Erfahrung, wie auch Lebenserfahrung sind hierbei sicherlich nicht von Nachteil, Alter und Geschlecht kein Makel.

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zu unserer Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen
Wendelin Graf von Kageneck
Fraktionsvorsitzender


Meinung #48

„Sehr geehrte Stadträtin, sehr geehrte Stadträte,
Wenn ich den neuen Flyer lese, fällt mir unwillkürlich das Sprichwort ein
„Die Worte höre (lese ) ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Die im
Flyer dargestellten Absichten und Ziele der CDU-Fraktion sind m.E.
Wunschdenken und können gegen den Willen des derzeit amtierenden OB
nicht umgesetzt werden. Es sei denn, die Fraktion unterstützt den OB,
der bekanntlich andere Schwerpunkte setzt, wie so oft in der letzten
Zeit, was dazu führte, dass manche Bürger die CDU-Fraktion als
„Salomon-Partei“ bezeichneten. So engagierte sich die CDU-Fraktion über
das normale Maß hinaus (zusammen mit den Grünen) bei den Plänen für ein
neues SC-Stadion, setzte sich weniger leidenschaftlich für den KOD ein,
befürwortet weitere Städtepartnerschaften, obwohl einige der bestehenden
Partnerschaften kaum noch mit Leben erfüllt werden. Sie unterstützen die
Zurverfügungstellung von ca. 40 Millionen Euro für Strukturmaßnahmen
rund um das künftige SC-Stadion. Mit einer weit kleineren Summe wäre
es möglich den sozialen Wohnungsbau voranzutreiben.
Ich vermisse seitens der CDU-Fraktion ein entschiedenes Eintreten für
die Wiederherstellung des Freibades im Westen, wo bis zu 2000 Neubürger
erwartet werden. Zumindest eine erste Rate hätte man im Doppelhaushalt
dafür bereit stellen können. Auf der Titelseite des Wochenbericht vom
04.03.2015 heißt es „In Freiburg geht die Angst um“ und damit ist alles
ausgedrückt. Die Sicherheit in unserer Stadt war noch selten so
desolat. Es ist geradezu lachhaft, wenn Stadträtinnen und Stadträte
glauben mit Sozialarbeitern, psychologisch geschulten Personen und einem
„Stadtkümmerer“ könnte man die Sicherheit zurück gewinnen. Die
Entwicklung einer Stadt hängt vor allem auch von der Sicherheitslage
ab.
Es gab Zeiten in Freiburg da war dieses Thema für die CDU-Fraktion
Schwerpunktthema. “

anonym, 75, aus Mooswald

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Lieber Freiburger,

vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie mehrere Punkte ansprechen.

Wenn Sie die Berichterstattung zu den Haushaltsberatungen verfolgt haben, wissen Sie ja mittlerweile, dass unsere Fraktion einen Antrag für das Westbad gestellt hat. Mit dem Geld soll, wie vom Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde gewünscht, geprüft werden, ob sich das Außenbecken als Naturschwimmbad neu konzipieren lässt. (Eine
Anmerkung hierzu: „Naturschwimmbad“ bedeutet nicht Seezugang, sondern
ein Becken mit natürlicher Reinigung, die ohne Chlor funktioniert.) Wir halten dies für ein deutliches Zeichen. Viele andere Fraktionen haben unseren Antrag ebenfalls unterstützt und auch gestellt, sodass dieser nun beschlossene Sache ist. Übrigens gegen die Fraktion der Grünen und die Überzeugung des Oberbürgermeisters.

Dies führt gleich zum nächsten Punkt. Wir halten nichts von reiner Oppositionspolitik. Wir möchten nicht gegen etwas sein, nur weil andere dafür sind. Stattdessen entscheiden wir fallbezogen, versuchen, alle Aspekte einzubeziehen und zu berücksichtigen. Im Ergebnis mag eine inhaltliche Nähe zu der Politik der Grünen in Freiburg zu sehen sein. Sie können dies aber auch andersherum interpretieren: Vielleicht sind ja auch die Grünen in Freiburg in so manchen Bereichen sehr CDU-nah. Kommunalpolitik lebt davon, Kompromisse zu finden. Keine Fraktion stellt die absolute Mehrheit, wir müssen uns also mit anderen Fraktionen absprechen und gemeinsam Lösungen finden.

Der Kommunale Ordnungsdienst war uns eine Herzensangelegenheit und ging maßgeblich auf unseren Einsatz zurück. Wir haben uns nicht wenig leidenschaftlich für den KOD eingesetzt, sondern deutlich und anhaltend. Gedankt wurde es uns bei den letzten Wahlen allerdings nicht. Leider gibt es für diese Maßnahme zur Minderung des nächtlichen Lärms nun keine Mehrheit im neuen Gemeinderat mehr, weswegen er noch vor seiner Einführung gleich wieder abgeschafft wurde. Für die Sicherheit in Freiburg ist das Land zuständig. Wir haben die prekäre Personalsituation
bei der Polizei in der Vergangenheit schon oft benannt und uns für eine deutliche Verbesserung eingesetzt. Von der im Zuge einer Polizeireform von der Landesregierung versprochenen höheren Anzahl an Beamten auf der Straße, ist in unserer Stadt bisher nichts zu spüren. Dabei könnte eine höhere Polizeipräsenz in unseren Augen eine abschreckende Wirkung haben und das Sicherheitsgefühl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger deutlich erhöhen. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf und werden uns weiterhin dafür einsetzen, um eine Verbesserung zu erwirken. Die sich zuspitzende Sicherheitslage werden wir darüber hinaus in die
entsprechenden gemeinderätlichen Gremien einbringen, um mögliche Maßnahmen zu erarbeiten. Der „Stadtkümmerer“, den Sie ansprechen, hat mit Sicherheit praktisch gar nichts zu tun. Hierbei geht es um die Idee des Einzelhandels, eine Stelle zu schaffen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel und der Verwaltung Visionen für die Innenstadt entwickelt, also eher am Markt und am Standort und nicht an Sicherheit orientiert arbeitet.

Für den Neubau eines SC-Stadion haben wir uns mit voller Überzeugung eingesetzt, nachdem klar war, dass der jetzige Standort keine Zukunft haben kann. Die deutliche Mehrheit des Bürgerentscheids hat gezeigt, dass für einen Großteil der Menschen der Sport-Club nach Freiburg gehört und seine neue Heimat am Wolfswinkel finden soll. Die Infrastrukturmaßnahmen, die sie ebenfalls erwähnen, kommen neben dem
Stadion selbst auch der Universität und der Messe zu Gute. Mit den vorgesehenen Mitteln werden somit die größtmöglichen Synergieeffekte erreicht. Der SC spült jährlich rund 30 Mio. Euro in die Stadt. Wir können es uns gar nicht leisten, auf diesen Werbeträger zu verzichten. Verteilt auf mehrere Haushaltsjahre ist die jährliche Belastung nicht mehr so groß und damit relativ zu vielen anderen, deutlich höheren Investitionen zu sehen.

Am Thema des sozialen Wohnungsbaus sind wir weiter dran. Auch hier sind sich alle Fraktionen einig, dass es Lösungen braucht. Es scheitert nicht am Willen, jedoch an den Flächen. Bezüglich des „Wie“ und „Wo“ befinden wir uns zur Zeit in gemeinderätlicher Beratung und Abstimmung. Wir versichern Ihnen, dass wir auch an dieser Sache weiterarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Wendelin Graf von Kageneck
Fraktionsvorsitzender

„Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
ich danke Ihnen für die Beantwortung der von mir angesprochenen Punkte,
bin aber mit der gegebenen Begründung nicht in allen Bereichen
einverstanden. Trotzdem ist es Ihnen gelungen einige von mir
angesprochene Themen klarer darzustellen als sie mir bekannt waren. “

anonym, 75, aus Mooswald


Meinung #47

Datum: 3. April 2015 / Kategorien: Öffentliche Sicherheit & Ordnung /
„Meine Meinung: Es gibt ein chronisches Sauberkeitsproblem in Freiburg. Das Problem ist, dass die Stadtreinigung mehrmals wöchentlich fegt, trotzdem extreme Mengen an Müll auf dem Boden landen.
Des Weiteren werden Einkaufswagen einfach auf dem Grünstreifen abgestellt. Dies wirft ein sehr schlechtes Bild auf den Stadtteil Haslach. (Und festigt leider dessen Ruf auch…)
Anbei übersende ich zwei Bilder die die aktuelle Lage dokumentieren. Die Bilder sind beim Media-Markt aufgenommen. Meiner Ansicht nach, wird eine akute Putzaktion nicht reichen. “

anonym, aus Haslach

Ihr Ortsverband Haslach„Wir freuen uns, dass Sie mit uns in Dialog treten möchten.“

Lieber Bürger,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihrem Interesse an einem sauberen Freiburg.

Auch uns liegt die Sauberkeit und auch Sicherheit unseres Stadtteiles sehr am Herzen. So haben wir als CDU Ortverband letztes Jahr tatkräftig selbst in Haslach mit angepackt bei „Freiburg putzt sich heraus“, einer stadtweiten Müllsammelaktion.

Wir stimmen auch mit Ihnen überein, dass eine Steigerung der Reinigungsintervalle durch die Stadtreinigung und freiwillige Putzaktionen nicht die alleinige Lösung sein kann, denn sie ist mit zusätzlichen Kosten für die Allgemeinheit verbunden. Stattdessen sollte aus unserer Sicht das Augenmerk auf Müllvermeidung gelegt werden. Unseres Wissens ist in dieser Richtung die Aufstellung von zusätzlichen Abfallbehältern in Haslach geplant, wir können hier den Sachstand erfragen.

Es geht auch darum, das allgemeine Bewusstsein für eine saubere Stadt zu schärfen z.B. mit einer öffentlichkeitswirksamen Müllvermeidungskampagne oder direkten Ansprache der Verursacher vor Ort an neuralgischen Punkten.

Wegen dem Aufreißen und Verstreuen von Inhalten der gelben Säcke wurden auch schon über gelbe Tonnen anstelle der gelben Säcke nachgedacht.

Wegen dem Entfernen von Einkaufswägen vom Gelände gibt es auch Sicherungen, die dies verhindern können. Dazu ist ein Aufwand des Einkaufsmarktes erforderlich.

Gerne schauen wir uns die Situation Vorort gemeinsam an und laden Sie herzlich zu unserer nächsten Vorstandssitzung ein, um geeignete Initiativen zu erörtern.

Ihr
CDU Ortsverband Freiburg-Haslach

Weitere Informationen

Website des Kreisverbandes   Website des Bezirksverbandes

Kontakte zu den Ortsverbänden können Sie über die Website des Kreisverbandes leicht herstellen.

CDU Kreisverband Freiburg
Eisenbahnstraße 64, 79098 Freiburg
Tel.: 0761 3876620
info@cdu-freiburg.de


Meinung #46

„Meine Meinung: War mal überzeugter CDU-Wähler. Leider fühle ich mich von Euch nicht mehr gut vertreten (z.B. Grundwasserproblem in Landwasser, kein eigener OB-Kandidat u.v.m.). Deshalb meine Empfehlung: Freiburg Lebenswert! “

anonym, 44, aus Landwasser

Bernhard Schätzle

CDU-Stadtrat

Bernhard Schätzle, Migrationspolitischer Sprecher, Patenstadtrat u.a. für Landwasser

Lieber Freiburger,

schade, dass Sie sich von unserer Politik nicht mehr gut vertreten fühlen.

Es ist uns wichtig, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen und diese in Form von konkreten Initiativen und Beschlüssen zur Geltung zu bringen bzw. sie zu implementieren.
Die von Ihnen angesprochene Grundwasserproblematik in Landwasser ist ein solches Thema, für das wir uns in der Vergangenheit besonders eingesetzt haben. Daher können wir Ihre Kritik in diesem Punkt nicht wirklich nachvollziehen. Nicht nur in unserer letzten Anfrage vom Januar 2015 an Oberbürgermeister Salomon haben wir den Standpunkt vertreten, dass die Stadt als Eigentümerin der Erbpachtgrundstücke in der Verantwortung steht, Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Vielleicht besteht ja keine rechtliche, dafür aber eine politische Verpflichtung zu handeln.
Die angestrebte Querdrainage ist in unseren Augen eine Mittel aus einem ganzen Bündel von notwendigen Lösungsansätzen, die es zu prüfen gilt. Der Umweltausschuss wird sich auf unseren Antrag hin im Mai erneut mit
dieser von der Stadt verworfenen Maßnahme und dem weiteren Vorgehen in der Grundwasserproblematik in Landwasser beschäftigen. Initiiert von uns gibt es ein interfraktionelles Schreiben an die IG Grundwasser in
Landwasser und den dortigen Bürgerverein, welches von fast allen Fraktionen mitgetragen wurde. Mit diesem betonen wir die breite interfraktionelle Unterstützung zur Verbesserung vor Ort und erklären das von unserer Fraktion vorgeschlagene weitere Vorgehen. Ziel ist es, nach sachgemäßer fachlicher Beratung echte Lösungen zu finden, die den betroffenen Menschen dauerhaft eine Entlastung bieten. Dieser Vorstoß ist bei den betroffenen Anwohnern, der IG Grundwasser in Landwasser und auch dem Bürgerverein Landwasser auf große Zustimmung getroffen.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu unseren bisherigen Initiativen in der Sache:

Anfrage Grundwasserproblematik Landwasser 28.01.15
Anfrage Grundwasserproblematik Landwasser 08.01.14
Interfraktionelles Schreiben IG Grundwasser Landwasser

Ihr Bernhard Schätzle


Meinung #45

Datum: 30. März 2015 / Kategorien: Der Dialog, Stadtratsfraktion Freiburg, Wohnen & Stadtentwicklung /
„Sie sollten dringendst Wohnungen für arme Menschen schaffen. Es muss nur schnell gehen und nicht erst in 10 Jahren! Egal wo – es muss nur schnell gehen. Die Leute leiden – vor allem die Kinder! Sie müssen dort bauen, wo die Stadt Land besitzt – dann geht es schneller. “

eine Mutter, 96, aus Zähringen

Graf von Kageneck

Vorsitzender Stadtratsfraktion

Wendelin Graf von Kageneck, Rechtsanwalt, Munzingen

Liebe Freiburgerin,

Freiburg ist zum Glück eine wachsende, eine beliebte Stadt. Wie alles hat aber auch diese Attraktivität ihre Kehrseite. Die Wohnungsnot ist die drängendste Aufgabe der Stadt Freiburg. Sie haben Recht: Wir müssen Wohnungen bauen und dafür sorgen, dass auch sozial schwächere Menschen in Freiburg leben können und nicht weiter verdrängt werden. Gleiches gilt auch für Familien im Allgemeinen und mit ihnen für Kinder.

Ihre Idee stimmt: Wenn es sich bei den Bauflächen um städtische Grundstücke handelt, können wir schneller bauen. Allerdings gibt es kaum Flächen im Besitz der Stadt, so dass wir hier keine wirklichen Spielräume haben. Die Stadt steht vor einem ähnlichen Dilemma wie jeder Private, der bauen will: Die Preise sind sehr hoch, die Flächen knapp.

Sobald der neue Stadtteil Dietenbach bebaut wird, entsteht eine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt. Ziel ist, dass damit auch der Druck auf den Altbestand an – noch- günstigem Wohnraum ein Stück weit gesenkt werden kann.

Wir versichern Ihnen, dass wir an diesem Thema dran sind und dran bleiben werden.

Ihr Wendelin Graf von Kageneck

Weitere Informationen

CDU-Fraktion stützt Wohnungsbaukurs der Verwaltung


„Wie geht’s Dir, Freiburg?“ – Die Neuauflage

Datum: 5. März 2015 / Kategorien: Sonstiges /

„Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist uns wichtig. Über diese Website erreichen Sie deshalb nun dauerhaft und nicht nur in Wahlkampfzeiten direkt alle Mandatsträger und Gremien der CDU Freiburg.
Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und wollen mit Ihnen gemeinsam die Zukunft Freiburgs gestalten.

Hier finden Sie ab jetzt Ihre veröffentlichten Meinungen und Anregungen und unsere Antworten.“


Und für alle, die gerne mitdiskutieren wollen, geht’s auf facebook weiter …


Meinung #43

Datum: 12. Mai 2014 / Kategorien: Bildung, Soziales, Stadtratsfraktion Freiburg / Schlagworte: , /
„Meine Meinung: Für mich ist Inklusion von Menschen mit Behinderungen wichtig. Wie ist die Meinung der CDU? Welche Pläne gibt es? Für welche Lebensbereiche?“

anonym aus der Innenstadt

Martin Kotterer

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Martin Kotterer (53), Berater für behinderte Menschen, Littenweiler

Liebe Freiburgerin,

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die CDU Freiburg setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen können und dass Barrieren, wo immer es möglich ist, abgebaut werden. Dies gilt für alle Lebensbereiche. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass Menschen mit Behinderungen tatsächlich mehr und bessere Möglichkeiten zur Teilhabe haben.

So müssen beispielsweise in Schulen zusätzliche und gut qualifizierte pädagogische Kräfte eingesetzt werden, damit eine gemeinsame Beschulung von Menschen mit und ohne Behinderung für alle erfolgreich ist. In Freiburg setzen wir uns u. a. dafür ein, dass barrierefreie Wohnungen in ausreichender Zahl gebaut werden und Barrieren im öffentlichen Raum beseitigt werden. Dabei gibt es allerdings auch Grenzen. So kann z. B. die Absenkung von Randsteinen an Gehwegen für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen dazu führen, dass Menschen mit starker Sehbehinderung sich nicht mehr ausreichend und sicher orientieren können.

Wichtig ist uns auch, dass Menschen mit Behinderungen geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten haben. Deshalb achten wir darauf, dass die Stadtverwaltung und die städtischen Betriebe sich entsprechend engagieren.
Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zu diesem Thema zur Verfügung.

Martin Kotterer
Stadtrat
Sozialpolitischer Sprecher

Michael Gruninger

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Michael Gruninger (35), Geschäftsführer Freiburger Frischwaren GmbH, Herdern

Hallo,

vielen Dank für Ihre Fragen. Inklusion ist ein aktuelles Thema, das auch für die CDU sehr wichtig ist. Im Gegensatz zur Integration, ist die Idee der Inklusion die Anpassung der Umwelt an die jeweiligen Voraussetzungen der Menschen. So soll auch z.B. für schwerbehinderte Menschen Teilhabe ermöglicht werden: Inklusion heißt in ihrem Fall, dass ausreichend Unterstützung und Assistenz vorhanden sein muss – zum Beispiel am Arbeitsplatz oder durch Schulhelferinnen und -helfer.

In Deutschland ist Inklusion bislang hauptsächlich im Bereich Schulbildung ein Thema. Mancherorts konnte das Modell der „inklusiven Schule“ schon eingeführt werden – eine Schule, die sowohl behinderten als auch nicht behinderten Schülerinnen und Schülern einen gemeinsamen Unterricht ermöglicht. Die CDU setzt sich für das Konzept der Inklusion auch in den Bereichen Kindergarten und Altersheimen ein.

Ein nicht zu vernachlässigbares Thema bei der Einführung der Inklusion sind die Kosten. Lange wurde das Konzept für zu teuer und damit für unfinanzierbar gehalten. Die CDU setzt sich dafür ein, dass hierfür ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Denn es muss allen unseren Mitbürgern ermöglicht werden, unabhängig von den verschiedenen Voraussetzungen, so gut wir möglich am Leben teilnehmen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Gruninger


Meinung #42

Datum: 6. Mai 2014 / Kategorien: Verkehr / Schlagworte: /
„Das Ampelaufgebot auf der Zähringerstraße – neuer Gleisabschnitt – führt zu unnötigen Rückstaus (Reutebachgasse/Bernlappstraße) und belastet die Anwohner des eh schon stark befahrenen Schleichwegs Fillibachstraße/Wildtalstraße/Berggasse.“

Fam. B. aus Zähringen

Antonio Fusco

Ihr CDU-Kandidat für den Freiburger Stadtrat

Antonio Fusco (46), Polizeibeamter, Zähringen

Sehr geehrte Fam. B.,

die Anfrage ist zufällig an mich zur Beantwortung gegangen. Wie Sie richtigerweise geschrieben haben, hat die Anzahl der Ampeln (Lichtzeichenanlagen) im Bereich des neuen Gleisabschnittes der Zähringerstraße zugenommen und verhindert den Verkehrsfluss. Eine „Grüne Welle“ scheint nicht eingerichtet, die Ampelschaltung ist verbesserungswürdig.
Als Hauptverkehrsstraße hat die Zähringerstraße den Verkehr zu bündeln und zu leiten. Bei Rückstaus sind die von Ihnen genannten Verkehrsverlagerungen die Folge. Viele Radfahrer weichen, wie Sie bestimmt auch schon bemerkt haben, auf die breiten Gehwege der Zähringerstraße aus, um nicht jedes Mal an der Ampel ausgebremst zu werden oder meiden den engen Kontakt auf den schmalen Fahrstreifen.
Der Schleichverkehr (Fillibachstraße, Rötebuckweg, Im Gärtle, Rotackerstraße, Wildtalstraße, Berggasse) scheint seit der Bautätigkeit der Stadtbahnverlängerung augenscheinlich zugenommen zu haben. Der Straßenzustand bestätigt diesen Eindruck.

Im Abschnitt Verkehr des Planfeststellungsbeschluss zur Stadtbahnverlängerung Zähringen kam die Behörde (Regierungspräsidium Freiburg) zum Ergebnis, dass es keine Verlagerung des Verkehrs in die Wohngebiete des oberen Zähringens geben wird (Schreiben vom 30.03.2010). In meinem damaligen Einspruch zur Verkehrsplanung der Stadtbahnverlängerung an das RP Freiburg habe ich auf die Verlagerung des Verkehrs in den von Ihnen genannten Gebieten hingewiesen. Das beauftragte Gutachten der Fa. R+T sah diese Verlagerung nicht und daher wurde der Einwand abgewiesen.

Es gilt meines Erachtens zunächst Fakten zu schaffen und eine automatisierte Verkehrszählung an den betroffenen Straßen beim Regierungspräsidium zu beantragen. Ich habe im Vorfeld der Bautätigkeit Stadtbahnverlängerung 2009 bereits eine Verkehrszählung im Bereich Fillibachstraße/Rötebuckweg/Rotackerstraße initiiert. Sollten die Zahlen eine Verkehrsverlagerung bestätigen, könnten daraus bautechnische oder verkehrsregelnde Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung folgen. Die Zählung könnte aber auch ergeben, dass die Verkehrsbelastung gleich geblieben ist und nur unser Lärmempfinden mit den Jahren zugenommen hat. Sofern Sie einverstanden sind, würde ich den Antrag übernehmen und Sie auf dem Laufenden halten.

Die Ampeln auf der Zähringerstraße werden in der Anzahl wohl so bleiben, auch wenn es noch Gespräche bezüglich der Verkehrsführung im Nachgang mit dem Bürgerverein Zähringen geben wird.
Ich möchte daran erinnern, dass vor ein paar Jahren versuchsweise die Fußgängerampel im Bereich Reutebachgasse/Zähringerstraße abgeschaltet wurde, was zu großen Unmut in der Bevölkerung geführt hat. Für mich ist die Ampelwut nicht nachvollziehbar! Es hätten im Haltestellenbereich der Stadtbahn Reutebachgasse, in der Tempo 30 Zone, auch Zebrastreifen als Querungsmöglichkeit für Fußgänger ausgereicht.
Die beste Argumentation, dass nicht jede Querung der Stadtbahn eine Lichtzeichenanlage benötigt, ist die Querungsmöglichkeit Okenstraße/Habsburgerstraße. Hier gibt es zwei Fahrstreifen in jede Richtung, Stadtbahn, abbiegender Verkehr und trotzdem weit und breit keine Ampel. Die Fußgängerquerung erfolgt dort in der 50 km/h Zone durch Zebrastreifen.

Mit freundlichen Grüßen

Antonio Fusco
Vorsitzender CDU Zähringen
Listenplatz 23


Meinung #41

Datum: 30. April 2014 / Kategorien: Kinder, Jugend, Senioren & Familie / Schlagworte: /
„Mehr Spielstraßen und Pflege und Wartung der Spielplätze bitte. Die Ausrüstung der Spielplätze altersgerecht von 0 bis 12 Jahren gestalten, gerade für ältere Kinder.“

K. aus Haslach

Stefanie Bock-Littin

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Stefanie Bock-Littin (30), Studienrätin, Stühlinger

Liebe K.,

vielen Dank für Ihre Anregung! Viele Freiburgerinnen und Freiburger teilen Ihre Gedanken, das habe ich in verschiedenen Gesprächen beobachten können. Mehr Spielstraßen würden Kindern ein geschützteres Spielen in unmittelbarer Umgebung zu ihrem Zuhause ermöglichen, außerdem wären Autofahrer zu wirklich langsamem Fahren angehalten – denn meist wird schneller gefahren als die erlaubten 30 oder 50 km/h. Natürlich sind Spielstraßen einfacher in Neubaugebieten zu realisieren. Dazu würde ein neuer Stadtteil sicher mehr Gelegenheit bieten als zugebaute Zwischenflächen!

Zu Ihrem 2. Vorschlag: Verschiedene Spielangebote machen Spielplätze für Kinder verschiedenen Alters attraktiv – stimmt! Die CDU Freiburg möchte da sogar noch weiter gehen und Spielplätze bzw. Grünanlagen auch für Erwachsene, insbesondere Senioren ansprechend gestalten, z. B. mit Boule-Anlagen. Dann wären Spielplätze ein Ort der Begegnung für alle Generationen – und nebenbei gesagt, würde sich dann eine intensivere Pflege und Reinigung dieser Plätze erst recht lohnen, da noch viel mehr Menschen davon profitieren würden.
Verschmutzung der Spielplätze durch Müll, zerbrochene Glasflaschen und Gefährlicherem kann zu einer echten Spaßbremse werden. Die Stadt Freiburg kommt beim Reinigen oft nicht hinterher, weil Spielplätze abends und nachts häufig Jugendlichen als benötigten Treffpunkt dienen, aber leider die Überreste nicht immer entsprechend entsorgt werden. Dazu einige Vorschläge:

  1. Ein Freund hat sich mit den Eltern in seiner Straße zusammengetan und sammelt jetzt selbst eine Runde Müll, wenn er mit seinen Kindern auf den Spielplatz geht. Ich weiß, dass das natürlich Aufgabe der Verursacher und der Stadt ist – aber trotzdem ist sein Einsatz unbürokratisch und effektiv! Toll wäre es, wenn die Stadt dafür spezielle Müllsäcke zur Verfügung stellen würde?
  2. Wie die BZ letzte Woche berichtete, gibt es bereits Spielplatzpaten, die individuelle Spielkisten betreuen (Spielspaß aus der Kiste). Das macht das Spielen noch spannender, weil jede Kiste anders gefüllt ist – Eltern und Kinder im Umfeld können mitbestimmen! Wenn Sie Lust haben mitzumachen, melden Sie sich, es werden noch weitere Paten gesucht!
  3. Wie wäre es mit Müllbeauftragten für diejenigen Spielplätze, die in der Nähe von Schulen liegen? Schulklassen könnten im Rahmen eines Projektes „ihren“ Spielplatz/“ihre“ Begegnungsfläche sauber halten, das erhöht die Eigenverantwortung und sensibilisiert für die Zukunft.

Lassen Sie uns im Gespräch bleiben und gemeinsam Ideen auf den Weg bringen!

Es grüßt Sie freundlich,

Stefanie Bock-Littin