Meinung #41

Datum: 30. April 2014 / Kategorien: Kinder, Jugend, Senioren & Familie / Schlagworte: /
„Mehr Spielstraßen und Pflege und Wartung der Spielplätze bitte. Die Ausrüstung der Spielplätze altersgerecht von 0 bis 12 Jahren gestalten, gerade für ältere Kinder.“

K. aus Haslach

Stefanie Bock-Littin

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Stefanie Bock-Littin (30), Studienrätin, Stühlinger

Liebe K.,

vielen Dank für Ihre Anregung! Viele Freiburgerinnen und Freiburger teilen Ihre Gedanken, das habe ich in verschiedenen Gesprächen beobachten können. Mehr Spielstraßen würden Kindern ein geschützteres Spielen in unmittelbarer Umgebung zu ihrem Zuhause ermöglichen, außerdem wären Autofahrer zu wirklich langsamem Fahren angehalten – denn meist wird schneller gefahren als die erlaubten 30 oder 50 km/h. Natürlich sind Spielstraßen einfacher in Neubaugebieten zu realisieren. Dazu würde ein neuer Stadtteil sicher mehr Gelegenheit bieten als zugebaute Zwischenflächen!

Zu Ihrem 2. Vorschlag: Verschiedene Spielangebote machen Spielplätze für Kinder verschiedenen Alters attraktiv – stimmt! Die CDU Freiburg möchte da sogar noch weiter gehen und Spielplätze bzw. Grünanlagen auch für Erwachsene, insbesondere Senioren ansprechend gestalten, z. B. mit Boule-Anlagen. Dann wären Spielplätze ein Ort der Begegnung für alle Generationen – und nebenbei gesagt, würde sich dann eine intensivere Pflege und Reinigung dieser Plätze erst recht lohnen, da noch viel mehr Menschen davon profitieren würden.
Verschmutzung der Spielplätze durch Müll, zerbrochene Glasflaschen und Gefährlicherem kann zu einer echten Spaßbremse werden. Die Stadt Freiburg kommt beim Reinigen oft nicht hinterher, weil Spielplätze abends und nachts häufig Jugendlichen als benötigten Treffpunkt dienen, aber leider die Überreste nicht immer entsprechend entsorgt werden. Dazu einige Vorschläge:

  1. Ein Freund hat sich mit den Eltern in seiner Straße zusammengetan und sammelt jetzt selbst eine Runde Müll, wenn er mit seinen Kindern auf den Spielplatz geht. Ich weiß, dass das natürlich Aufgabe der Verursacher und der Stadt ist – aber trotzdem ist sein Einsatz unbürokratisch und effektiv! Toll wäre es, wenn die Stadt dafür spezielle Müllsäcke zur Verfügung stellen würde?
  2. Wie die BZ letzte Woche berichtete, gibt es bereits Spielplatzpaten, die individuelle Spielkisten betreuen (Spielspaß aus der Kiste). Das macht das Spielen noch spannender, weil jede Kiste anders gefüllt ist – Eltern und Kinder im Umfeld können mitbestimmen! Wenn Sie Lust haben mitzumachen, melden Sie sich, es werden noch weitere Paten gesucht!
  3. Wie wäre es mit Müllbeauftragten für diejenigen Spielplätze, die in der Nähe von Schulen liegen? Schulklassen könnten im Rahmen eines Projektes „ihren“ Spielplatz/“ihre“ Begegnungsfläche sauber halten, das erhöht die Eigenverantwortung und sensibilisiert für die Zukunft.

Lassen Sie uns im Gespräch bleiben und gemeinsam Ideen auf den Weg bringen!

Es grüßt Sie freundlich,

Stefanie Bock-Littin


Meinung #40

Datum: 23. April 2014 / Kategorien: Wohnen & Stadtentwicklung / Schlagworte: /
„Meine Idee zur Wohnsituation: Neue und alte Seniorenhäuser, gemischt mit Studenten, Arztversorgung und Marktcharakter mit Initiativen etc.“

anonym

Tabea Eichenauer

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Tabea Eichenauer (27), Studentin, Wiehre

Sehr geehrter Freiburger,

herzlichen Dank für Ihren Gedankenanstoß. Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel und deshalb verändern sich auch unsere Wohn- und Lebensverhältnisse. Spiegel unserer Gesellschaft ist das Miteinander und nicht nur das nebeneinander her leben von Personen. Jung und Alt, zugezogene und gebürtige Freiburger, alle unterschiedliche Menschen geben dieser Stadt ihren besonderen Reiz.

Folgend nenne ich einige originelle Freiburger Wohnprojekte:

  1. Ein herausragendes war das Projekt: „Studierende ziehen ins Altenheim“ im Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg. Dabei geht es nicht nur im günstigen Wohnraum, sondern im Mittelpunkt steht, dass Leben miteinander zu teilen.
  2. Ein Vorzeigemodell des Wohnens für Menschen mit Beeinträchtigungen stellt auch das Wohnprojekt „Vaubanaise“ da, wo unterschiedliche Menschen unter Aufsicht von Betreuungspersonen ihren Alltag weitestgehend selbst gestalten könnten.
  3. Ein Pilotprojekt, welches besonders die Wohnungsnot der Studenten lindert sind aufgestellte Container am Alten Güterbahnhof im Freiburger Stadtteil Brühl. Bis zu drei Container können aufeinander gestapelt werden, dies bietet schnellen und unkonventionellen Wohnraum.

Um der Wohnungsnot zu begegnen braucht es kreative Ideen. Bei den genannten Projekten handelt es sich nur um drei Beispiele, aber sie weisen uns den Weg in die Zukunft, damit alle in Freiburg arbeiten, leben und wohnen können.

Ihre Tabea Eichenauer

Weiterführende Links

Studenten der EH leben seit einem Jahr im Seniorenheim
Studenten ins Altenheim Vol. 2
Get Lucky – wie eine Behinderte ihr Elternhaus verlässt
Experiment: Freiburger Studierende wohnen in Containern


CDU-Kreisverband Freiburg startet Unterschriftenaktion gegen Bettensteuer

Datum: 15. April 2014 / Kategorien: News / Schlagworte: , /

Der CDU-Kreisverband startet – beginnend mit den Ständen am 12. April – eine Unterschriftenaktion gegen die Bettensteuer. Der Beschluss zur Einführung dieser bürokratischen, die Hoteliers belastenden Steuer, wurde gegen den erklärten Willen der CDU-Stadtratsfraktion gefasst.

Damit will der CDU-Kreisverband zum einen zum Ausdruck bringen, dass die CDU die Argumente unserer einheimischen Hoteliers und den Betreibern der Beherbergungsbetriebe – wie jetzt immer deutlicher wird – teilt und hinter ihnen steht. Gleichzeitig will die CDU – unterstützt von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern – Druck machen, damit diese Steuer spätestens im neugewählten Gemeinderat 2014 wieder abgeschafft wird.

Wer zum Unterschreiben kommen möchte, ist herzlich eingeladen.
CDU Stand in der Münsterstraße ab 9.30 bis 13.30 Uhr, ab jetzt jeden Samstag.


Spritziger Wahlkampfauftakt der CDU am 12.4.2014

Datum: 14. April 2014 / Kategorien: News /
Wahlkampfauftakt 12. April 01

Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete die CDU Freiburg am vergangenen Samstag den aktiven Wahlkampf in der Innenstadt. Viele Passanten blieben zunächst mit dem Blick an den außergewöhnlichen und humorvollen Plakaten zu den Themen Finanzen, Stadtentwicklung und Bildung hängen, bevor sie dann interessiert mit den anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch kamen.

Bettensteuer, Kommunaler Ordnungsdienst und die Stadionfrage – das waren einige der Themen, die heute mal einhellig, mal kontrovers diskutiert wurden. Besonders die Unterschriftensammlung gegen die Bettensteuer wurde von Jung und Alt sehr gut angenommen und unterstützt. Sowohl Einheimische als auch Auswärtige nahmen neugierig geworden einen Kandidatenprospekt im ungewöhnlichen Faltformat mit, um sich genauer über das Wahlprogramm und die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren. Wir sind gespannt, wer den 49. (nicht wählbaren!) Kandidaten entdeckt!

Die Aktion „Wie geht’s dir Freiburg?“ läuft übrigens nach wie vor – stellen Sie als Freiburgerin oder Freiburger Ihre Fragen und geben Sie uns heute wichtige Impulse für Freiburgs Politik von morgen.
Wir freuen uns auf Sie!

Wahlkampfauftakt 12. April 02
Wahlkampfauftakt 12. April 03


Meinung #39

Datum: 14. April 2014 / Kategorien: Soziales / Schlagworte: , , /
„Durch die Reform des §72a des Sozialgesetzbuches VIII sind nun auch amtliche Führungszeugnisse für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit gefragt: Das wirkt abschreckend für die Jugendarbeit. Gibt es Möglichkeiten, Ehrenamtliche von der Vorlegepflicht auszunehmen?“

Siegfried H. aus Landwasser

Stefanie Bock-Littin

Ihre CDU-Kandidatin für den Freiburger Stadtrat

Stefanie Bock-Littin (30), Studienrätin, Stühlinger

Lieber Herr H.,

vielen Dank für Ihre Frage! Offen gesagt, wusste ich bislang noch nichts von dieser Regelung, obwohl ich nicht nur beruflich als Lehrerin, sondern auch privat in der Vereinsarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe.

Wie ich recherchiert habe, gilt das neue Kinder- und Jugendschutzgesetz seit fast einem Jahr und soll Missbrauch von Kindern und Jugendlichen verhindern. Kurz gefasst, ist das Ziel dieser Maßnahme, einschlägig Vorbestraften den Zugang zu Kindern und Jugendlichen über das Ehrenamt zu erschweren bzw. zu verwehren. Unter die relevanten Vorstrafen fällt nicht nur sexueller Missbrauch jedweder Art, sondern auch die Verbreitung von pornographischem Material, Zuhälterei, Exhibitionismus sowie Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Sie stimmen mir sicher zu, dass dieses Anliegen begrüßenswert ist, weil es unsere Kinder und Jugendlichen vor Wiederholungstätern schützt. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es vor allen Dingen von langjährigen und allgemein geschätzten Ehrenamtlichen als Misstrauensvotum empfunden wird, wenn sie nun plötzlich ihr Führungszeugnis vorlegen sollen. Auch für jugendliche Helfer und Mitarbeiter könnte das eine Hemmschwelle sein, sich überhaupt oder weiterhin zu engagieren.

Demnach geht es also um die Abwägung: Schützen wir eher die Kinder und Jugendlichen oder die ehrenamtlichen Helfer? Wenn man bedenkt, mit wievielen Ehrenamtlichen Kinder in Schule und Freizeit in Kontakt kommen, wäre das Ziel, Kinder zu schützen, hinfällig, würde man Ehrenamtliche von der Vorlegepflicht ausnehmen. Wichtig wäre auch abzuschätzen, wieviele Ehrenamtliche man durch die Vorlegepflicht tatsächlich abschreckt und verlieren könnte. Es ist gut zu wissen, dass das Zeugnis schließlich bei jedem selbst verbleibt und lediglich einmal bei einem Vertreter der Einrichtung/des Vereins zur Einsicht vorlegt wird. Nur die oben genannten Vorstrafen sind relevant, über alles andere darf der Vertreter auch nicht sprechen.

Wem es mulmig wird bei dem Gedanken, sein Führungszeugnis einer anderen Person vorzulegen, dem hilft es möglicherweise, sich an den Zweck zu erinnern, der keine Schikane darstellt, sondern unsere Kinder und Jugendliche vor Missbrauch durch Vertrauenspersonen schützen soll – genau das, was wir von unserem Staat und den Behörden erwarten.

Lieber Herr H., lassen Sie uns gemeinsam dafür eintreten und Überzeugungsarbeit leisten!

Es grüßt Sie herzlich,
Stefanie Bock-Littin


12.4.2014, ab 9.30 Uhr – CDU lädt zum Wahlkampfauftakt

Datum: 11. April 2014 / Kategorien: News / Schlagworte: /

Am kommenden Samstag, 12.4.14, startet die CDU Freiburg in den aktiven Wahlkampf für die Stadtratswahl am 25. Mai 2014. Um 9.30 Uhr fällt am Infostand an der Ecke Kaiser-Joseph-Straße/Münsterplatz der offizielle Startschuss: Unsere Kandidatinnen und Kandidaten freuen sich auf Ihren Besuch am Stand und auf anregende Gespräche!

Nach wie vor fließen Ihre Anregungen und Fragen in die erfolgreiche Aktion „Wie geht’s dir Freiburg?“ ein. Seit Januar können Bürgerinnen und Bürger Fragen, Anregungen und Kritik an die Kandidatinnen und Kandidaten loswerden, die diese dann beantworten. Wir interessieren uns für Ihre Meinung! Eine Auswahl aller bisherigen Fragen und Antworten sind auf der Wahlkampfhomepage www.cdu-für-freiburgs-zukunft.de einsehbar. Dort finden Sie neben Informationen zu allen Kandidatinnen und Kandidaten auch das CDU-Kommunalwahlprogramm inklusive der drei Schwerpunktthemen Bildung, Finanzen und Wohnen/Stadtentwicklung.

Seien Sie gespannt auf eine junge, frische und „gut aufgestellte“ CDU für Freiburgs Zukunft!